Weisheit Sprüche – philosophisch
63 Sprüche gefunden
Eins ist die Weisheit, die Vernunft zu erkennen, als welche alles und jedes zu lenken weiß.
Du willst ein Weiser werden? Lerne was hinreicht, um deiner eigenen Weisheit zu mißtrauen. Gib aber acht! damit du nicht alles erlernst, denn du würdest niemals mehr an etwas glauben.
Gesunde Vernunft, die von Herzensgüte durchwärmt und durch Erfahrung geschult wird, gestaltet sich zu praktischer Weisheit.
Was würde aus uns ohne Liebe zur Weisheit, ohne Nachdenken, ohne Weltentrückung und ohne die vernünftige Verachtung, die uns das Wissen um die eitlen, vergänglichen und flüchtigen Dinge eingibt, von denen nur Geizhälse und Anspruchsnarren soviel Wesens machen, weil sie in ihnen gute und dauerhafte Güter sehen.
Wissen sollte man durch Weisheit ersetzen, dadurch wird Sorge schwinden. Alles nur mit dem Verstand zu erfassen wollen, wird Weisheit vertreiben.
In unseren Tagen ist Nebelhaftigkeit die Mutter der Weisheit. Aber so kann es nicht länger bleiben, wo man zu lesen und zu denken versteht.
Die wahre Weisheit ist in Gott, Kommt von Gott, Führt zu Gott, Ruht in Gott.
Worin der Weise reicher ist als ein normaler Mensch, ist seine geistige Klarheit; worin er ihm gleicht, sind die fünf menschlichen Gefühle. Reicher an geistiger Klarheit ist er fähig, die große Harmonie zu erfahren, da er sich dem Nichts öffnet. Gleich in den fünf menschlichen Gefühlen verhält er sich - indem er Trauer und Freude kennt - richtig zu den Dingen.
Um den Weg der göttlichen Erkenntnis leicht und sicher zu gehen, und der Weisheit auf die Spur zu kommen, haben alle Philosophen zwei Dinge für unerläßlich erachtet: Gottes Führung und der Menschen Genossenschaft.
Auf der richtigen Absonderung dessen, was in der Welt Mittel und Zweck ist, beruht die Weisheit. Auch alles Sinnliche ist nur Mittel und nicht Zweck.
In der Tat ist Gott allein vollkommen weise, das heißt mit dem vollkommenen Wissen aller Dinge begabt; aber man kann auch die Menschen als mehr oder minder weise bezeichnen, je nachdem sie von den wichtigsten Dingen mehr oder weniger Wahrheiten erkennen.
Darin liegt meiner Meinung nach die höchste Anerkennung, die man der Weisheit spenden kann: dass sie unabhängig ist und sich in der Beurteilung dessen, worin das gute und schlechte Leben besteht, von äußerlichen Dingen nicht beeinflussen lässt.
Der Weise geht auf seinem Wege fort die menschliche Vernunft aufzuklären, und zuckt nur denn die Achseln, wenn andre Narren von dieser Aufklärung als einem letzten Zwecke, als einer Ewigkeit reden.
Im ganzen entsteht alles Irren aus der Zerspaltung unseres Wesens, unserer Vermögen. In keinem Momente soll der Mensch ganz Wille, ganz Intelligenz usw., immer soll er ganz Mensch sein. Hier liegt die Differenz aller Philosopheme. Die echte Weisheit ist ein allseitiger Zustand.
Selbstprüfung, die in die schwerer zu ergründenden Tiefen oder den Abgrund des Herzens zu dringen verlangt, und die dadurch zu erhaltende Selbsterkenntnis ist aller menschlichen Weisheit Anfang. Denn die letzte, welche in der Zusammenstimmung des Willens eines Wesens zum Endzweck besteht, bedarf beim Menschen zu allererst der Wegräumung der inneren Hindernisse (eines bösen in ihm genistelten Willens), und dann der Bestrebung, die nie verlierbare ursprüngliche Anlage eines guten Willens in sich zu entwickeln.
Zum Weg des Edlen gehört dreierlei, aber ich bewältige es nicht: Richtiges Verhalten zu anderen Menschen – es befreit von Sorgen. Weisheit – sie bewahrt vor Zweifeln. Entschlossenheit – sie überwindet die Furcht.
Alle Weisheit muß zu Grunde geh'n, Wenn wir glauben soll'n und nicht versteh'n.
Der Verstand paßt sich der Welt an, Weisheit sucht Einklang im Himmel.
Partikularismus ist die Basis der Schwäche.
Die Weisheit ist diejenige Qualität, durch welche alles Handeln des Menschen einen idealen Gehalt bekommt.
Ich glaube nicht an die kollektive Weisheit individueller Unwissenheit.