Weisheit Sprüche – philosophisch
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Solche Kenntnis [der Achtsamkeit] freut den Weisen, und ihn freut das rechte Streben. Ernstes Denken ist ihm Labsal, Glück ist ihm ein heilig Leben.
Kann der mein Weiser sein, der seine Weisheit mir zuschnauzt?
Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben?
Weisheit ist alleiniger Anteil vernünftiger Wesen und kommt auf Erden allein dem Menschen zu.
Die Weltweisheit hat eben so viele Menschen zu einem persönlichen Gott, wie von ihm ab geführt.
Solange die Weisheit bei ihrem Vorhaben auf Weisheit rechnet oder sich auf ihre eignen Kräfte verläßt, entwirft sie keine andren als schimärische Pläne, und die Weisheit läuft Gefahr, sich zum Gelächter der Welt zu machen.
Zwischen Weisheit und Wissen klafft ein breiterer Abgrund als zwischen Religion und Kirche.
Viele leben und schweben in ihren Hypothesen, und beantworten jede Frage; während der Weise frei bekennt: "Das weiß ich nicht."
Die Weisheit ist dem Einen tiefster Kummer: Sie sieht die Schrecken, sieht das Unglück erst Mit reinen Augen aus dem klaren Geiste!
Die Weisheit (Philosophie) ist eine Wissenschaft göttlicher und menschlicher Dinge nebst den Ursachen, worauf sie beruhen.
Der Gesetze der Weisheit und Moral sind nicht viele; nur der Erklärungen, Beweise und Anwendungen dieser Gesetze gibt es viele.
Der Weise begnügt sich nicht mit dem Studium der Natur und der Wahrheit; – er wagt es auch, letztere auszusprechen um der kleinen Zahl von Menschen willen, welche denken wollen und können, ohne Rücksicht auf die grosse Menge der Sklaven des Vorurtheils, welche ebenso wenig an sie heranzureichen vermögen, als es den Fröschen zu fliegen vergönnt ist.
Der höchste Grad der Weisheit ist, zu erkennen, dass man keine besitzt.
Was aber ist Weisheit? Stets dasselbe zu wollen und dasselbe nicht zu wollen.
Der Weg zu der Weisheit [führt] durch den schrecklichen Abgrund der Zweifel.
Wahre Weisheit umfasst nicht nur die Erkenntnis des Wahren, sondern auch den Drang und die Liebe zum Ehrenvollen.
Von allem Erstrebenswerten ist das höchste die Weisheit, in der sich die Vorstellung des vollkommenen Guten zeigt.
Die Weisheit erleuchtet den Menschen, sodass er sich selbst erkennt.
Verstand erfasst das "Was"; Weisheit dringt in das "Wie", doch selbst die größte ergründet nie das letzte "Warum".
Die Weisheit spiegelt sich im Kopfe des Weisen als Selbstverständlichkeit.
Indem die Weisheit den Zweifel verlernt, wird sie wieder zur Torheit.