Weisheit Sprüche – tiefgründig

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Je weiser man wird, desto weniger Dinge verstehen sich einem von selbst.

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Dem, der sich weise dünkt, dem sag auf's leiseste: Wer sich zu weise dünkt, ist nicht der weiseste!

Gleim, Die goldnen Sprüche des Pythagoras. Aus dem Griechischen von Gleim, 1786

Oft steckt auch unter schmutziger Kleidung Weisheit.

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Der Satz, dass alles Gescheite schon gesagt worden sei, beweist vor allem die Notwendigkeit, dass es immer von Neuem gesagt werden muss.

Garin, Dulcamara. Harmlose und unmaßgebliche Gedanken über Gott, über die Welt, Religion und Philosophie, Kunst und Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und vieles Andere, 1896

Es ist besser, wir verkünden auf sonderbare Art die Weisheit wie Heilige, anstatt nachdenkliche Dummheiten wie die Vertreter der Kirche.

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Der Stein der Weisen liegt im Adlernest.

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Der Weise schweigt. Er kennt die Gründe.

Busch, Bildergeschichten. Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, 1883

Aus dem Stein der Weisen macht ein Dummer Schotter.

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Sonderbare Gäste Daß mancher Fant bei mir gesessen, sollte mir hinterdrein übel bekommen. Er hat die Weisheit mit dem Löffel gegessen, den er von meinem Tische genommen.

Kraus, Worte in Versen I-IX, 1922-1930. III. Inschriften

Der Weise rechnet stets mit allen Möglichkeiten.

Molière, Die gelehrten Frauen (Les Femmes savantes), Komödie, in Paris uraufgeführt 1672. 5. Akt, 1. Szene, Trissotin

Viele leben und schweben in ihren Hypothesen, und beantworten jede Frage; während der Weise frei bekennt: "Das weiß ich nicht."

Kornmann, Nachträge zu den beyden Sibyllen der Zeit und der Religion, 1818 (posthum)

Wer erst klug wird nach der That, Braucht seine Weisheit viel zu spat.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595

Was aber die Natur verborgen hat, halten auch diejenigen, die bei Verstand sind, von den Augen fern.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Quae enim natura occultavit, eadem omnes, qui sana mente sunt, removent ab oculis

Der Weg zu der Weisheit [führt] durch den schrecklichen Abgrund der Zweifel.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Philosophische Briefe. Entstanden Anfang und Mitte der 80er Jahre, Erstdruck 1786. Julius an Raphael

Groß und umfassend ist die Weisheit, sie benötigt Freiraum.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 88. Brief. Übers. Internet Originaltext: Magna et spatiosa res est sapientia; vacuo illi loco opus est.

Oft findet sich Weisheit auch unter einem schmutzigen Mantel.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr. Übers. Internet. Cicero zitiert hier Caecilius. Originaltext: Saepe est etiam sub palliolo sordido sapientia.

Die Rede ist allen gegeben, die Weisheit des Geistes nur wenigen.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.10. Übers. Internet Originaltext: Sermo datur cunctis, animi sapientia paucis.

Der Weise tut übrigens, als sähe er bloß sich; (nach dem bekannten Sprichwort: lerne dich selbst kennen!) allein er beobachtet und beabsichtigt andere und, wo es nur angeht, die ganze Menschheit. Der Weltkluge dagegen tut, als sähe er bloß auf andere, und doch sieht er allein auf sich.

Hippel, Über die Ehe, 1774 (mehrfach erweiterte und veränderte Auflagen bis 1793)

Der weise Mann darf nicht erst nach der Tat, sondern muss sich bereits lange zuvor bedenken.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Durch Nachdenken lernt man Weisheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Deliberando discitur sapientia

Wo der Alltagsmensch gedankenlos einen Punkt setzt, begnügt sich der Weise mit einem Fragezeichen.

Peters, Aphorismen, 1931