Weisheit Sprüche – tiefgründig

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Der Weise verbirgt seine törichten Gedanken und setzt dafür, wenn er es vermag, das Gute ins Werk.

Chrétien de Troyes, Iwein oder der Löwenritter (Yvain ou Le Chevalier au lion), entstanden zwischen 1180-90

Ein Hund ist nicht deshalb gut, weil er tüchtig bellen kann; ein Mensch ist nicht deshalb weise, weil er tüchtig reden kann, und wieviel weniger groß!

Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland, übersetzt von Richard Wilhelm 1912. 3. Verschiedenes. Buch XXIV. 10. Schweigen ist Gold

Halt', was du verheiß'st, verschweig, was du weißt, hab' mehr, als du leih'st, sei wachsam im Geist, so find'st du den Stein der Weisen allein.

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Wenn ein "Bart tragen" Weisheit bedeutet, dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.

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Der Grabstein ist der wahre Stein der Weisen.

Hippel, Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C, 1778-81

Ablehnug und Schmähung sind oft die strahlendsten Tribute, die Laster und Narrheit der Tugend und der Weisheit darbringen.

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Ich bin die, die »die Weisheit« genannt wird und das Unrecht. Ich bin das Reden, das nicht erreichbar ist. Ich bin der Name der Stimme und die Stimme des Namens.

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Weisheit ist ein besonderes Wissen, das über alles bisher Gewußte hinausgeht.

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Du willst ein Weiser werden? Lerne was hinreicht, um deiner eigenen Weisheit zu mißtrauen. Gib aber acht! damit du nicht alles erlernst, denn du würdest niemals mehr an etwas glauben.

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Weisheit ist etwas anderes als Intelligenz.

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Wer unter den Thoren will weise sein, Den hält man zuletzt für den Thoren allein.

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Ist nicht das, was für den Weisen am allerschwersten zu verstehen ist, gerade das Einfältige? Der Einfältige versteht das Einfältige direkt, aber wenn es der Weise verstehen soll, wird es unendlich schwierig.

Kierkegaard, Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift zu den Philosophischen Brocken, 1846. Übersetzt von Hermann Gottsched, 1910

Ein Weiser ist mehr als ein Prophet.

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Wer höhere Weisheit erreichen will, muß mit besonderen Mitteln arbeiten. Aber menschliche Autorität ist nicht ein solches Mittel.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Der Weise hat seinen Mund im Herzen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Allzu scharf macht schartig.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der kluge Kaufmann verbirgt seine Schätze, als wäre er arm. Der Edle verbirgt seine Weisheit, als wüsste er nichts.

Anonym, Das Buch der Riten, Sitten und Gebräuche (Li Gi, bzw. Lǐjì), wird Konfuzius zugeschrieben, entstand aber erst nach dessen Tod, Teile der Schrift werden auf seine Schüler zurückgeführt, 2. Jhdt. v. Chr.

Den Toren fesselt der Gewänder Pracht, Den Weisen nur der Schönheit stille Macht.

Neuhofer, Gedichte, 2 Bde., 1804. Aus: Poetisches Glaubensbekenntnis

Der Weise muß zum Schein Oft Torheiten begehen, Sonst würde er allein Und unverstanden stehen.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Der Weise übersieht mitunter einen Schlag ins Gesicht.

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Alle Narrheit erschöpfen – so gelangt man zum Boden der Weisheit.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [286]