Zeit Sprüche

Sprüche über Zeit und Vergänglichkeit

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Die, denen das wichtigste Streben bleibt, Wie man sich am schnellsten die Zeit vertreibt, Sie bedenken doch wohl in keinem Falle, Wie schnell die Zeit vertreibt uns Alle.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1891

Die Zeit kann Furchen schreiben in's Gesicht, Doch Furchen d'raus vertreiben kann sie nicht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Im Hasten und Jagen der Tage liegt, wenn man genauer zusieht, der schüchterne, sich kaum hervorwagende Wunsch nach neuer Ausgestaltung.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Sie werden schon sehen, daß jede Epoche die Epidemie hat, die sie verdient. Jeder Zeit ihre Pest.

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Nimm wahr der Zeit; sie eilet sich, Und kommt nicht wieder ewiglich.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Ein gülden ABC

Die Zeit, die wir haben, ist nur der Torheit gewidmet, aber diejenige, die wir hoffen, weihen wir der Weisheit.

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Die Zeit ist eine kostbare Ausgabe.

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Der Mensch braucht Zeit, ehe er für sich selber dankbar wird.

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Die Zeit bringt Rat, sie wird die Sache richten.

Chamisso, Gedichte. Sonette und Terzinen. Aus: Der Szekler Landtag, 1831

Es sind immer nur Viertelstunden, die über den Ausgang einer Schlacht entscheiden.

Rehlen (Hg.), Berühmte Aussprüche und Worte Napoleons von Korsika bis St. Helena, Leipzig 1906

Dem tüchtigen Menschen, der da lebt, um zu wirken, ist von allen Liebesdiensten, die man ihm innerhalb des Bereiches der bloß konventionellen Freundlichkeit erweisen kann, der größte, daß man seine edle Zeit mit zarter Gewissenhaftigkeit als ein Heiligtum schont.

Rothe, Theologische Ethik, 3 Bde., 1845-48 (2. Auflage in 5 Bänden 1867-71)

Welchen Gedanken die Zeit Einmal erkoren Der ist gefeit und beschworen, Und wird ewig wiedergeboren Trotz allem Widerstreit. Seine Feinde mühen sich ab, Mit Schlingen und Banden, Sie machen ihn gerne zu Schanden Und wenn er schon längst erstanden, Hüten sie noch sein Grab.

Lingg, H., Gedichte. Band 2, Stuttgart 1868

Man sagt, die Zeit ist schnell, wer hat sie sehen fliegen? Sie bleibt ja unverrückt im Weltbegriffe liegen.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Diese Zeit ist – wie alle Zeiten – sehr gut, vorausgesetzt, wir wissen etwas damit anzufangen.

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Die Zeit geht so schnell und ich habe es längst aufgegeben, mit ihr um die Wette zu laufen.

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Ach, wie flüchtig ist die Zeit! Was wir gestern kaum begonnen, Heute liegt es schon so weit Grau und nebelhaft zerronnen – Ach, so flüchtig ist die Zeit. Ach, wie flüchtig ist die Zeit! Doch kein Schritt ging noch verloren, Denn ein Vater steht bereit, Wartend vor den ew'gen Toren – Bei ihm endet Flucht und Zeit!

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Ich bin die Zeit, die alle Welt vernichtet, Erschienen, um die Menschen fortzuraffen.

Schroeder (Übers.), Bhagavadgita. Des Erhabenen Sang, 1912. XI, 32

Wir haben keine Zeit, weil andere uns ihre Zeit schenken.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Die Leute vertreiben nicht die Zeit; Sondern die Zeit vertreibt die Leute.

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Das am sichersten wirkende Gift ist die Zeit.

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Keine Zeit zu haben kommt immer aus der Anwendung falscher Wertmaßstäbe.

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