Zeit Sprüche
Sprüche über Zeit und Vergänglichkeit
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Der Arzt für alle notwendigen Übel ist die Zeit.
Gertrude, weiße Blume, was bist du so stolz? Es wächst kein grünes Blättlein am trockenen Holz. Gertrude, weiße Blume, der Flieder, der blüht; die Nachtigall im Walde, die singet ihr Lied. Sie singet von Liebe, sie singet von Glück; die Zeit, die verpaßt ist, die kommt nicht zurück.
Und sag nicht: Wenn ich Muße habe, will ich ihn [einen Ausspruch, den man nicht verstehen kann] studieren! Vielleicht fehlt dir die Zeit dazu.
Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen.
Denn tausend Jahre sind vor dir / wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
Die Zeit bekehrt als Vernunft.
Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.
Die neue Zeit braucht nicht mehr Titel und Pergamente, sie braucht frische Tat und Kraft.
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben.
Jede Zeit ist ein Rätsel, das nicht sie selber, sondern erst die Zukunft löst.
Wir leben in einer Zeit, wo vieles zugrunde geht; aber gerade deshalb muß anderes neu entstehen.
Das Leben großer Menschen erinnert uns daran, daß wir unser Leben erhaben leben und beim Abschied unseren Fußabdruck im Sand der Zeit hinterlassen können.
Zeit macht aus einem Gerstenkorn eine Kanne Bier.
Für jeden Einsichtigen gibt es keinen größeren Schmerz als den, seine Zeit verloren zu haben.
Man darf aber nicht außerhalb der Seele die Zeit annehmen, und auch nicht die Ewigkeit des Jenseitigen außerhalb des Seienden.