Deutsches Sprichwort

881 Sprüche

Besser schnell gestorben als langsam verdorben.

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Den Alten macht Hunger zur Leiche, den Jungen die Seuche.

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Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Sterben für Gewinn halten, sind schwer zu erschrecken.

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Was fallen muß, fällt ohne Schuß.

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Was zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Sterben ist kein Kinderspiel.

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Der Junge kann sterben, der Alte muss sterben.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man stirbt den Tod, den man verdient.

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Sehr ungleich geht's auf Erden zu, Ich heut, der gestern, morgen du.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Auch die Nachtigall röchelt in ihrer Todesstunde.

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Wer will wohl und selig sterben, Lass sein Gut den rechten Erben.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Du magst es als Segen oder als Prüfung betrachten; aber was auch immer geschieht, es ist alles zu deinem Besten.

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Schulden, Alter und Tod kommen unangemeldet ins Haus.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Was dir die Zeit befiehlt, vollende mit Kraft und unverdrossnem Mut, und siehe, du sprichst zuletzt, am Ende: So wie es kam, so war es gut!

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Wo ich gerne bin, da darf ich nicht hin; Aber was ich nicht mag, das hab ich alle Tag.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Muss es sein, So schick dich drein.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es hilft kein warnen, wenn Gott das Regiment verändern will.

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Uns ist beschieden dies und das: der eine sitzt trocken, der andere naß.

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Alle listigen Füchse kommen endlich beim Kürschner in der Beize zusammen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es ist eine Sache, sich in sein Los zu schicken, eine andere, sich schicken zu lassen.

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