Deutsches Sprichwort

881 Sprüche

Den Baum biegt man, solange er noch eine Rute ist.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Schlägst du einen Teufel hinaus, so magst du wohl sieben hineinschlagen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Seinen Kohl zieht mancher mit mehr Sorgfalt auf als seinen Buben.

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Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg.

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Eine goldene Wiege ist nicht immer eine gute Kinderstube.

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Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Ross.

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Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum.

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Nicht jedes Holz Gibt einen Bolz.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Jedes Holz hat seinen Wurm und jedes Mehl seine Kleie.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.

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Es ist aller Eltern Ehr', man gewinnt mit Liebe mehr.

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Wer seinem Kind viel nach tut geben, wird wenig Freud' an ihm erleben.

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Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind'.

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Lieber ungezogen Kind als verzogen Kind.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Du schiltst dich selbst, wenn du dein Kind schiltst ungezogen; Denn zogest du's zuvor, so wär' es nun gezogen.

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Zweierlei bringt man ohne Gott nicht fertig: Leid tragen und Kinder erziehen.

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An jungen Bäumen, wenn sie gerade wachsen sollen, muss man immer etwas abhauen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Was sich nicht biegen lassen will, muß brechen.

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Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846