Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre als in der Wahrheit, die das Leben lehrt.
Menschliches Wirken An dem Eingang der Bahn liegt die Unendlichkeit offen, Doch mit dem engesten Kreis höret der Weiseste auf.
Glaubwürdigkeit Wem zu glauben ist, redliche Freunde, das kann ich euch sagen: Glaubt dem Leben, es lehrt besser als Redner und Buch.
Ein Wort nimmt sich, ein Leben nie zurück.
Jeder baut sich seine Pyramide, wenn er sie auch nicht biß an die Spitze bringt, so hat er doch gewiß nichts beßres thun können!
O! das Leben, Vater, Hat Reize, die wir nie gekannt.
Uns aber treibt das verworrene Streben Blind und sinnlos durchs wüste Leben.
Ist Leben doch des Lebens höchstes Gut! Ein Rasender, der es umsonst verschleudert!
Wir, wirleben!Unser sind die Stunden, Und der Lebende hat recht.
Denn wer den Besten seiner Zeit genug Getan, der hat gelebt für alle Zeiten.
Verflucht sei, wer sein Leben an das Große Und Würdge wendet und bedachte Plane Mit weisem Geist entwirft! Dem Narrenkönig Gehört die Welt.
Dann erst genieß ich meines Lebens recht, wenn ich mir's jeden Tag aufs neu' erbeute.
Wer durchs Leben Sich frisch will schlagen, muß zu Schutz und Trutz Gerüstet sein.
Denn aus der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich, wirkend, erst das wahre Leben.
Es freue sich, Wer da atmet im rosigten Licht! Da unten aber ists fürchterlich, Und der Mensch versuche die Götter nicht Und begehre nimmer und nimmer zu schauen, Was sie gnädig bedecken mit Nacht und Grauen.
Das Belebende Nur an des Lebens Gipfel, der Blume, zündet sich Neues In der organischen Welt, in der empfindenden, an.
Ernst liegt das Leben vor der ernsten Seele.
Das Leben ist der Güter höchstesnicht.Der Übel größtes aber ist dieSchuld.