Wozu soll mir das Glück, wenn unvergönnt der Gebrauch ist?

Horaz, Briefe (Epistolae). I, V. An Torquatus. Übersetzt von Johann Heinrich Voß

Was nützt mir das Glück, wenn ich mich seiner nicht bedienen darf?

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 5, 12 Originaltext: Quo mihi fortunam, si non conceditur uti?

Lerne, großes Glück zu ertragen!

Horaz, Gedichte (Carmina). 3, 27, 74-75. Originaltext: Bene ferre magnam disce fortunam

Der verdient, daß man ihn glücklich preise, der der Götter milde Gaben weise nutzt und unverdientes Mißgeschick mutig trägt.

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Frohgemut nimm was die Sekunde schenkt und – weg mit dem Ernste!

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Glücklich der Mensch, glücklich er allein, der das Heute ganz besitzen kann, der, in sich ruhend, sagen kann: Morgen sei es noch so schlimm, ich hab heut gelebt.

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Und vielleicht gewährt mir die Stunde, was sie dir verweigert hat.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 2, 16, 31-32. Übers. Internet Originaltext: Et mihi forsan, tibi quod negarit, porriget hora.

Glück wandelt nicht die Herkunft.

Horaz, Epoden (Epodes), um 30 v. Chr. 4. Originaltext: Fortuna non mutat genus.

Nach ihrem Belieben hat hier die räuberische Fortuna die Macht der Herrschaft mit lautem Ungestüm fortgerissen und dort einem anderen aufgesetzt.

Horaz, Oden. 1,34. Übers. Internet Originaltext: Hinc apicem rapax Fortuna cum stridore acuto sustulit, hic posuisse gaudet.

In der Liebe gibt es zwei Übel: Krieg und Frieden.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 2, 3, 267-268. Originaltext: In amore haec sunt mala, bellum, pax rusrum

Das Schlimmste an der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr

Bäder, Wein und Liebe zerstören unsern Leib, und das Leben machen doch nur Bad, Wein und Weib.

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So ist das Bild der Venus, der es gefällt, zu ihrem Zeitvertreib ungleiche Körper und Seelen unter ihr unbezwingbares Joch zu schicken.

Horaz, Oden. 1,33. Übers. Internet Originaltext: Sic visum Veneri, cui placet inparis formas atque animos sub iuga aenea saevo mittere cum ioco.

Glaube, jeder Tag sei dir als dein letzter aufgeleuchtet.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 4, 13. Übersetzung: Internet Originaltext: Omnem crede diem tibi diluxisse supremum.

Wer unbemerkt sich in die Welt hinein und wieder hinaus geschlichen, hat nicht schlecht gelebt.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Weißt du das Leben nicht recht zu genießen, so weiche Erfahrenen.

Horaz, Briefe (Epistolae). II, 2, 213 Originaltext: Vivere si recte nescis, decede peritis!

Die kurze Spanne des Lebens verbietet uns, auf weite Sicht zu planen.

Horaz, Gedichte (Carmina). 1, 4, 15 Originaltext: Vitae summa brevis spem nos vetat inchoare longam.

Gut gelebt hat, wer von Anfang bis Ende verborgen geblieben.

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Und nicht hat der schlecht gelebt, der unbekannt geboren wurde und starb.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 17, 10. Übersetzung: Internet Originaltext: Nec vixit male, qui natus moriensque fefellit.

Lebe stets in dem Gedenken daran, wie kurz dein Leben ist!

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 2, 6, 97. Übers. Internet Originaltext: Vive memor, quam sis aevi brevis!

Glücklich über dein Schicksal wirst du dein Leben weise gestalten.

Horaz, Briefe (Epistolae). 1,10. Übers. Internet Originaltext: Laetus sorte tua vives sapienter