Marcus Tullius Cicero

153 Sprüche

Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

Cicero, Pro Q. Ligario ad Caesarem, 46 v. Chr. 12, 38.

Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XV, 54 Originaltext: Non enim solum ipsa Fortuna caeca est, sed eos etiam plerumque efficit caecos, quos complexa est

Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

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Durch nichts nähern sich Menschen dem Himmel mehr als durch Beglückung von Menschen.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Ein glückliches Leben besteht immer in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.

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Fortuna ist blind.

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Niemand kann glücklich sein in der Furcht um bedeutsame Dinge.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Beatus autem esse in maximarum rerum timore nemo potest

Wer aber glaubt, er werde unglücklich, wird nicht glücklich sein können.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Qui enim existimabit posse se miserum esse, beatus non erit

Glücklichsein gründet nicht in der Weisheit selbst, sondern in den Dingen, die die Weisheit zum Genuss bereitstellt.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Non enim in ipsa sapientia positum est beatum esse, sed in iis rebus, quas sapientia comparat ad voluptatem

Die Fülle des Glücks kann nicht so erfreulich sein wie seine Verminderung verdrießlich ist.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr. Übers. Internet. Originaltext: Non enim tam cumulus bonorum iucundus esse potest quam molesta decessio

Jemandem, der liebt, meine ich, wird nichts schwer.

Cicero, Der Redner (Orator), 46 v. Chr. 10, 33. Übers. Internet Originaltext: Nihil difficile amanti puto

Liebe und Logik sind wie Sonne und Mond; wenn das eine Gestirn aufgeht, geht das andere unter.

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Lieben aber heißt nichts anderes, als jemanden auszuwählen, den man lieben will – ohne Bedürfnis, ohne das Suchen eines Vorteils.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XXVII, 100. Übers. Internet Originaltext: Amare autemm nihil est aliud nisi eum ipsum diligere, quem ames, nulla indigentia, nulla utilitate quaesita

Um lange zu leben, lebe langsam.

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Unsere Bestimmung ist ernst; unsere Geschäfte sind groß und wichtig.

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Jeder muß zufrieden sein mit der Zeit, die ihm zum Leben gegeben wird.

Cicero, Cato der Ältere über das Greisenalter (Cato maior de senectute), 44 v. Chr. Übersetzt von Raphael Kühner 1864. Originaltext: Cuique temporis ad vivendum datur, eo debet esse contentus.

Nichts aber ist liebenswerter und bereichernder als die Ähnlichkeit einer guten Lebensart.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nihil autem est amabilius nec copulatius, quam morum similitudo bonorum

Welche Rolle wir aber selbst spielen wollen, ist abhängig von unserem Willen.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Ipsi autem gerere quam personam velimus, a nostra voluntate proficiscitur

Denn wenn wir einen günstigen Wind nutzen, gelangen wir zum besten Erfolg, und wenn er uns entgegenweht, werden wir zurückgeworfen.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nam et cum prospero flatu eius utimur, ad exitus pervehimur optatos et cum reflavit affligimur

Leben und Tod, Reichtum und Armut bewegen alle Menschen auf das Tiefste.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Vita, mors, divitiae, paupertas omnes homines vehementissime permovent

Die Lage dessen, der durch Not beschwert ist, ist eine andere als die dessen, der bessere Lebensumstände erstrebt, ohne dass die seinigen unglücklich wären.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Alia causa est eius, qui calamitate premitur, et eius, qui res meliores quaerit nullis suis rebus adversis