Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen – es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebracht!
Bis die Menschen ebenso sehr wünschen werden, glücklich zumachen, als glücklich zusein: – darüber können nochMonatevergehen!
Vielen geht's so gut, dass sie jeden Unglücklichen für einen Hypochonder halten.
„Männer und Frauen gibt’s – so sinnestoll, dass sie keiner Liebe fähig sind.“
Schon manche Liebe ging zugrunde – an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit – noch keine.
Lieben heißt, einander bedürfen – einander bedürfen, heißt noch nicht lieben.
Sehr schwärmt manche Dame für platonische Liebe – weniger schon für platonische Liebhaber.
Mythologisches: Wenn Amor Geldsorgen hat, läßt sein Berufseifer nach.
Gegenliebe zu finden – das ist ein Glück, bei dem man viel Pech haben kann!
Entsetzt erkennt mancher Künstler eines Tages sein verfehltes Leben: Statt wohlhabend, ist er berühmt geworden.
Aus einem Briefsteller: "Einen schönen Liebesbrief abzufassen, ist nicht leicht; jedenfalls gehört dazu mehr Sprachgewandtheit – als Liebe."
Ein Heiratsvermittler: "Liebe? … So nennen viele das leidenschaftliche Verlangen nach lebenslänglicher Versorgung."
Unhörbar sagte es schon mancher Verliebte zu seiner Holden: „O, lass mich in deinen Armen vergessen, welch herzloses Geschöpf du bist!“
„Die wahrste aller Liebeserklärungen wird nie gemacht: „Holdes Wesen, ich liebe dich um meinetwillen!““
„Alle Liebesbriefe lügen, entweder sofort oder später.“
„Die Liebe hat zwei gefährliche Feinde: Armut und Langeweile. Überhaupt hängt ihre Dauer teilweise von Dingen ab, die gar nichts mit ihr zu tun haben.“
„Wie Neigungen entstehen und wie sie vergehen, das istmeinGeheimnis.“
„Das Bedürfnis, geliebt zu werden, ist verbreiteter, als das Bedürfnis, zu lieben.“
Wer kennt die ganze Lebensgeschichte eines Menschen? – Er selbst kennt sie nicht!
Wir alle wünschen uns ein langes Leben, in dem die Zeit rasch dahineilt!