Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung – und manchen Vorzug der Erziehung.
Das Leben ist ein Gemälde – um so schöner, je ungenauer man es betrachtet.
Es gibt kühne Sportsleute, denen das Leben andrer ebenso wertlos erscheint, als das ihrige tatsächlich ist.
Zwischen zwei sehr Befreundeten bestand jahrelang ein Mißverständnis …. Eines Tages endlich klärte es sich auf …. Und von da an war's aus mit der Freundschaft!
Erfahrungssatz: Junge Freundschaften sind meist verläßlicher als alte.
Woran die Freundschaft oft scheitert: an ihrer Intimität.
UnsreFeindesollen wir lieben? … O, wären wir erst so weit, dass wir unsreFreundeliebten!
Natürlich musst du die Vergnügungen deiner Freunde teilen – nicht deren Kümmernisse.
Ein Statistiker hat die Durchschnittsdauer der Freundschaften berechnet. Ergebnis: sie währen so lange, bis man sie erprobt.
Ein Parapluie-Fabrikant: "Wenn ein Schicksalgewitter auf uns Menschen niedergeht, dann spannen wir den Regenschirm der Lebensweiheit auf – und merken, wie sehr er durchlöchert ist.
Ich weiß nicht mehr, wer es sagte: „Die Weisheit schützt uns vor manchem Übel – und vor vielen Annehmlichkeiten.“
Jemand seufzte: "Erfolge machen nicht glücklich – solange Konkurrenten auch welche haben!"
Was man so manchem übelnimmt: daß er den Wert seiner Arbeit kennt.
Wirklich zu arbeiten – ist manchem nur in Mußestunden vergönnt.
Im Allgemeinen wird die Arbeit mehr geschätzt als der Arbeiter – und die Ausbeutung mehr verachtet als der Ausbeuter.
Die Familie – finden Sie nicht auch? – sorgt im allgemeinen besser für das Glück der Unmündigen als für das der Mündigen.
Viele Familien leben in idyllischer Eintracht – sooft man sie besucht.
Wo könnte ein Mensch gemütlicher leben als in seiner Familie – und wo ungemütlicher als in seiner Familie!
Ein Uhrmacher: "Wenn man fürchtet – geht der Uhrzeiger rasch; wenn man hofft – geht er langsam."