Publilius Syrus
Das Glück ist unbeständig: schnell fordert es zurück, was es gegeben hat.
Nicht glücklich ist, wer selbst ans eigne Glück nicht glaubt.
Das Glück ist wie das Glas. Je dünner es ist, um so mehr strahlt es.
Das Glück ist wie Glas: so sehr es glänzt, so leicht zerbricht es.
Glück findest du schneller, als du es hältst.
Gegen einen Glücklichen besitzt auch ein Gott kaum Macht.
Durch die Gewinnsucht des Menschen wurde der glückliche Zufall zur Gottheit.
Weder Leben noch Glück sind für den Menschen unvergänglicher Besitz.
Geduld und Mut schaffen sich ihr eigenes Glück.
Das Glück macht zum Narren, wen es allzu sehr begünstigt.
Lieben und vernünftig sein, ist kaum einem Gotte möglich.
Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schlug.
Die Zeit, nicht der Verstand, macht der Liebe ein Ende.
Im Rausch der Liebe ringt oft Schmerz mit Freude.
In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen.
Die Liebe wie die Fackel brennt stärker durch Bewegung.
Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe.