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Sophokles
55 Sprüche
Wertlos, ungesellig, schwach, freudlos kommt das Greisentum, die Vereinigung sämtlicher Übel.
Sophokles, Ödipus auf Kolonos, posthum aufgeführt um 401 v. Chr
Wohl gibt's, wo Götter schaffen, nichts Unmögliches.
Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr
In seiner eigenen Seele trägt der Mensch die Saat, daraus er all sein Frohes und sein Leides zieht.
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Tiefstes und Eigenstes bleibt dritten meist unbeachtet, auch wenn's offen zu Tage liegt, in der Überlieferung schwindet's ganz.
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Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die besten.
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Wohl ist's unmöglich, auszuspähn an jedem Mann Verstand, Gemüth und Sinnesart, bevor er sich In Ämtern und Gesetzen wohlvertraut bewies.
Sophokles, Antigone, ca. 442 v. Chr. V. 175-177. Kreon. Übersetzt von J. J. C. Donner 1842