Unbekannt

2074 Sprüche

Ernst ist ja das Leben und soll es auch sein, doch so hat's der Schöpfer gewollt: Seht ja nicht in allem die Dornen allein, auch die Rosen, lieblich und hold. Du Menschenherz in Not und Pein, wie pochst du oft so bang. Gönn' dir doch etwas Sonnenschein, das Leben währt nicht lang.

Tonger (Hg.), Wollen und Wirken (der 'Lebensfreude' 2. Bd.). Sprüche und Gedichte, gesammelt und hg. von P. J. Tonger, o.J. (um 1910)

Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.

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Was haben die Menschen schon alles erdacht, Und scheinen weit mehr noch zu wittern! – Am weitesten haben sie's darin gebracht, Das Leben sich selbst zu verbittern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Leben verspricht viel, doch ist's in Wahrheit nur ein Spiel.

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Das Leben ist selten gerecht, oftmals absurd und manchmal beschissen.

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Von der Wiege bis zur Bahre sind die besten Lebensjahre.

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Das einzige, was das Leben wirklich spannend macht, ist die permanente, oft unerträgliche Ungewissheit, was im nächsten Augenblick passiert.

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Das Leben gleicht einem Kartenspiel, in dem jeder mit den Karten, die er erhält, auskommen muss. Sein Erfolg oder Misserfolg hängt davon ab, ob er mit den Karten so gut spielt, wie man nur damit spielen kann. Zahlreichen Menschen geht im Leben so viel daneben, weil sie das nicht tun und eine Karte spieln wollen, die sie nach ihrer Meinung hätten erhalten sollen.

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Das Leben hat nicht Zeit genug, genau zu sein.

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Das Leben ist ein Spiel. Aber: ein Spiel, in dem Gott die Karten mischt, der Teufel abhebt und wir die Stiche machen müssen.

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Das Leben ist einfach, wo es einfach ist.

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Das Leben ist viel zu kurz, um herauszufinden, worum es überhaupt geht.

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Das Urprinzip allen Lebens findet sich im Hunger und in der Liebe. Der Hunger: Ich will Nahrung, damit ich nicht aufhöre zu sein. Die Liebe: Ich will zeugen, damit wir nicht aufhören zu sein.

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Das Wesen allen Seins ist Endlichkeit.

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Die Tragik des modernen Menschen ist nicht, daß er immer weniger über den Sinn des eigenen Lebens weiß, sondern daß ihn das immer weniger stört.

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Ich erinnere mich daran, was ich bin: Liebe, Licht und Freude.

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Lebe stets so, dass du den Brief vom Finanzamt stets als letzten aufmachen kannst.

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Nicht das, wofür du eintrittst, macht das Leben schwer, sondern das, worauf du hereinfällst.

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Nicht Sonne nur sollst du erwarten, auch Regen braucht dein Lebensgarten.

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Wage etwas! Das ganze Leben ist ein Wagnis. Der Unternehmungslustige, Beherzte bringt es im allgemeinen am weitesten.

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Was offenbar im Lauf des Lebens an Bedeutung gewinnt, sind Liebe, Anmut und Zärtlichkeit, nicht der Verstand, die Intelligenz und die Macht des Wissens, so großartig Wissen auch ist; es ist vielmehr das Lachen der Kinder und die Freundschaft der Freunde, das vertraute Gespräch am Kamin, der Anblick der Blumen und der Klang der Musik.

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