Unbekannt
Niemand weiß, was das Leben ist, nur das es uns gegeben ist. Und das nur Gott von dem Geheimnis Anfang und auch Ende ist.
Das Leben ist ein Kampf – Du darfst dem Worte trauen! Ein Faustkampf für den Mann, Ein Ringkampf für die Frauen.
Das Leben Das Leben ist ein Spiel Voll Fallen Voll mit Tücken Hochgezogne Brücken Überall Überall sind Aufgaben Hindernisse So schwer zu überwinden So kraftraubend So unüberschaubar Leere So erfüllt mit Leere Kann Leere überhaupt füllen? Gefühle So unwirklich So wahr So schmerzend Träume die wir träumen Und Alpträume aus denen wir nicht erwachen Der Abgrund scheint aufzuklaffen Droht uns zu verschlingen Droht uns zu verbrennen Doch können nicht rennen Nicht halten Werden unaufhaltsam in die Tiefe gezogen Illusionen so täuschend echt Wahrheit die so unsichtbar ist wie ein Leguan Haß so weit verbreitet Daß wir ihn überall spüren Leid so offensichtlich Und doch so totgeschwiegen Freunde die gleichzeitig Feinde sind Und Fremde, die dich so durchdringend ansehn Glaube Der so weit bringt – wie ein Segelboot ohne Wind
Einer acht's, der andre verlacht's, der dritte betracht's, was macht's?
Es dichtet des Lebens Federkiel Manch' schwer zu verstehende Glosse; Es erlebt mancher ein Trauerspiel, Und der Zuschauer hält's für 'ne Posse.
Das Leben ist nichts als eine lange Reihe von verpaßten guten Gelegenheiten.
Das Leben ist ein Schultyrann.
Mit den Händen in dem Schooß Hoffe auf kein bess'res Loos! Kämpfe, kämpfe dich durch's Leben! Hoffnung ohne Streben Ist ein Anker ohne Schiff!
Was wir dem Leben gebracht, das gibt uns das Leben zurück. Nimmermehr macht es dich reich, bist du im Herzen verarmt.
Alles, was ich möchte, ist, mein Leben so zugrunde zu richten, wie ich es gern möchte.