Unbekannt
In Deinem Leben musst du unerreichbar sein für die, die nicht wissen, was sie an dir haben und erreichbar für die, die wissen, wie wichtig du für sie bist!
Wenn du Liebender oder Geliebter bist: Sind wir nicht Flammen jede am eigenen Herd? Köstlich, wenn sie zusammenschlagen. Aber nachher? Am Ende bleibt jeder sich selber übrig. Dann hat man nur Ihn – oder niemand.
So spricht das Leben: Die Welt ist mein, Mich preisen die Blumen und Vögelein, ich bin der Tag und der Sonnenschein. So spricht das Leben: Die Welt ist mein. So spricht der Tod: Die Welt ist mein. Dein Leuchten ist nur eitel Pracht, Senkt Stern und Mond in ewige Nacht. So spricht der Tod: Die Welt ist mein. So spricht das Leben: Die Welt ist mein, und machst du Särge aus Marmelstein, Kannst doch nicht sargen die Liebe ein. So spricht das Leben: Die Welt ist mein. So spricht der Tod: Die Welt ist mein. Ich habe ein großes Grab gemacht, ich habe die Pest und den Krieg erdacht. So spricht der Tod: Die Welt ist mein. So spricht das Leben: Die Welt ist mein, Ein jedes Grab muß ein Acker sein, Mein ewiger Samen fällt hinein. So spricht das Leben: Die Welt ist mein.
Die Schule des Lebens kennt keine Ferien.
Auf einen, der lebte und unsterblich ward, kommen Millionen, die starben und nicht gelebt haben.
Wohin Gott dich stellt, da stehe mit Mut und Vertrauen, und was getan sein muß, das sei dir heilig.
Es fliegt der ruderschnelle Nachen Den Strom hinunter leicht und stet, Nur an der Ufer raschem Wechsel Bemerkst du, daß es vorwärts geht. So fliegt dein Leben leicht und munter Den glatten Strom der Zeit hinunter, Nur an dem Sterben der Genossen Bemerkst du, daß es vorwärts geht.
Das Leben ist wie ein Cirkus, die Hanswürste darin haben das meiste Glück beim Publikum.
Jeder von uns rechnet auf ein ungewöhnlich langes Leben, aber keiner gesteht es ein.
Wie einer ist, so schaut er, wie einer denkt, so traut er, wie einer ringt, erwirbt er, wie einer lebt, so stirbt er.
Beglückt ist der, der seine Rolle also spielt, Daß, wenn der Vorhang fällt, er keine Reue fühlt.
"Hab' Acht, lieb' Mäuslein", sprach Mutter Maus, "Es frißt dich die Katze, gehst du heraus; Und entkömmst du auch ihren Krallen, So drohen auf allen Seiten dir Fallen. Und – thu mir nie nach dem Specke lungern!" – Da fiel Vater Maus begütigend ein: "Geh', Mütterchen, laß das Predigen sein; Im Leben heißt's: wagen oder verhungern."
Je leichter du bist, um so besser trägt dich die Woge des Lebens.