Unbekannt
Begehre nie ein Glück zu groß und nie ein Weib zu schön, Sonst könnte dir's in seinem Zorn der Himmel zugesteh'n.
Was dir am Glück noch fehlt, macht es voll.
Jeder ist seines Glückes Schmied – das Schicksal muß ihm aber das Eisen wärmen.
Im Glücke sucht man aus deinen Fehlern Vorzüge zu machen, im Unglück aus deinen Vorzügen Fehlern.
Das Glück Anderer ist das einzige, an das man glaubt.
Die Dümmsten haben das meiste Glück, doch sind die, die kein Glück haben, zumeist auch noch dumm.
Das, was wir uns als Glück ausmalen, stellt sich nicht selten als dessen genaues Gegenteil heraus.
Bei keiner Jagd gibt es so viele Sonntagsjäger wie bei der Jagd nach dem Glück.
Glück ist, wenn einer seine Brille so schnell findet, dass er sich noch erinnern kann, warum er sie aufsetzen wollte.
Das eigene Unglück und das fremde Glück hält man stets für echt.
Gar Manche, die beständig sannen, Wie sie das Glück wohl könnten bannen, Fiel' es herab auf sie im Regen, Sie hielten ihm den Schirm entgegen.
Das größte ›Unglück‹ vieler Menschen ist ihre Vorstellung vom ›Glück‹.