Unbekannt
Wir sagen nur so lange, das Glück sei blind, bis es auch zu uns kommt.
Wie viele würden sich glücklich fühlen, wenn sie wüßten, wie vielem Unglück sie – entgehen.
Man weiß nie, wie glücklich manist, man weiß nur, wie glücklich manwar.
Ein Unglück kommt selten allein, leider ist das Glück nicht so gesellig.
Wenn das Glück nur immer gerecht wäre, würden die Besten aus Langeweile unglücklich!
Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr.
Die Glückspilze gedeihen am besten im Sumpfe des Lebens.
Säume nicht, das Glück zu küssen, Denn es eilt in stetem Lauf, Es beschenket uns mit Nüssen, Doch – es knackt sie uns nicht auf!
Wenn du ein Glück gewonnen, hast du eine Hoffnung verloren.
Das Glück gleicht jenen großen Herren, die lieber freigebig sind, als ihre Schulden bezahlen.
Was ist das Glück? Ein leicht Geschick, Ein leichtes Herz, Ein leichter Schmerz, Ein leichtes Brod, Ein leichter Tod.
Was richtest du ohne Ruh' und Rast Nach Fortuna's Gaben den Blick? Wenn du im Leben kein Unglück hast, So ist ja Das schon ein Glück.
Es gab nie ein vollkommenes Glück Und wird nie eines geben; Was man erreicht hat, tritt zurück Vor ewig neuem Streben.
Der Mangel des Glaubens kommt oft nicht von der Gleichgültigkeit, sondern von der Unwissenheit.
Auf der Jagd nach dem Glück ist die Hoffnung – Treiber.
Baut ihr Kirchen schön und viele, Schafft dem Volk auch heitre Spiele, Bauet ihm Euterpes Hallen, Wo der Freude Töne schallen. Lasst es turnen, ringen, schwimmen Und den steilen Berg erklimmen. Ein Spital für Alte, Schwache, Ist gar eine edle Sache, Für den Siechen auch ein Bette In dem Krankenlazarethe: Doch Gesundheit, Wohlbefinden In den Schulen zu begründen. Frohe Menschen! Volkesfreude! Gelten mir so hoch wie beide.
Das Glück gleicht einem ausgelassenen Jungen. Er klopft an deine Tür und läuft davon.
Mancher überspringt das Glück, indem er ihm nachjagt.
Man könnte eine Menge Glückliche machen mit dem Glück, das in der Welt unbenutzt verloren geht.