Unbekannt
Der Trick in dieser Welt ist, herauszufinden, was man gerne tut, und dann noch jemanden zu finden, der einen dafür bezahlt.
Die Leute sind durchaus bereit, ihr Tagewerk ordentlich zu tun, nur wollen sie einen Wochenlohn dafür.
Niemand kann es mit Talent allein zu etwas bringen. Talent ist eine Gottesgabe, aber erst harte Arbeit macht daraus Genialität.
Niemand neigt mehr dazu, die Arbeit eines anderen zu kritisieren, als der, der nichts tut.
Unzählig sind die großen Geister, die alle Eigenschaften eines Genies in sich vereinigen bis auf eine einzige: Arbeitsamkeit.
Wenn eine Arbeitslosenquote als »annehmbar« hingestellt wird, heißt das nur, daß der Urheber dieser Charakterisierung seinen Posten noch hat.
Wer sein Saatkorn im Winter zur Mühle bringt, braucht zur Erntezeit nicht zu schwitzen.
Wer soll eigentlich die ganze Arbeit auf dieser Welt machen, wenn der Trend zu immer längeren Ausbildungszeiten sich eines Tages mit dem zu immer früherer Pensionierung trifft?
Willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann gewinne in der Lotterie. Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann liebe, was du machst.
Der Mensch hat zwei Arme, um zu arbeiten – und zwei Beine, um vor der Arbeit zu flüchten.
Muß ich mir das in meinem Alter noch antun? Morgens um halb zwölf aus den Federn, dann mit dem Benz die anderthalb Kilometer zur Arbeit, anschließend zwei Stunden Sichtung der Boulevardpresse und dann wieder den ganzen Weg nach Hause - und das bis zu dreimal die Woche! Ich weiß, das ist Raubbau am Körper, aber irgend jemand muß sich doch aufopfern. Und außer mir macht es ja keiner.
Wir lassen uns nicht hetzen. Wir sind schließlich auf Arbeit und nicht auf der Flucht.