Unbekannt
Der Blick auf die Uhr holt mich jedesmal zurück in die Realität. Dann lehne ich mich entspannt zurück. Meist kurz.
Die einfachste Methode, mehr Zeit für all die Dinge zu finden, die man gern tun möchte, ist, den Fernseher abzuschalten.
Die Physiognomie eines Menschen ist nichts Ererbtes, sondern der Schriftzug seiner Jahre.
Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist alles. Auf das Wann kommt es ebenso sehr an wie auf das Wie.
Die Zeit ist eine verspielte Katze. Sie umschmeichelt einen und schlabbert den Tag auf wie eine Schale Milch.
Ich lebe nicht in der falschen Zeit, ich habe nur noch nicht das Ausreichende getan, um diese Zeit zu meiner zu machen.
Im Herzen tragen wir die Zeit, mag auch das Jahr verrinnen, denn alle tiefe Ewigkeit ist Enden und Beginnen.
Man muss sich den Zeiten anpassen, es sei denn, man hätte das Format, ihnen seinen Stempel aufzudrücken.
Solange ich jung war, waren die Tage im Überfluss vorhanden, wie billige Ware oder eine Handvoll Bonbons – so sorglos ging ich mit ihnen um. Jetzt ist mein Vorrat geschrumpft und ihr Wert gestiegen. Im Gold der Morgendämmerung wird jeder neue Tag zu einem kostbaren Gut. Plötzlich gehe ich mit meiner Zeit ungewohnt sparsam um und empfinde die Stunden wie Liebende den Augenblick. Eine ganze Woche ist ein neues Glück, und jeder einzelne Tag hat sein Gewicht und seine Bedeutung.
Willst du deine Zeit verstehen, so lies ihre Romane; verkleidete Menschen reden frei von der Leber weg.
Zeit ist die Münze deines Lebens. Eine andere Münze hast du nicht, und es liegt bei dir, wie du sie verwendest. Aber gib acht, daß niemand sie dir stiehlt.
Jedes Jahr braucht man weniger Zeit, um den Ozean zu überfliegen, und mehr Zeit, um ins Büro zu kommen.
Wenn ich morgens früh erwache und die Sonne untergeht, weiß ich, selbst wenn ich mich beeile, komme ich sowieso zu spät.