Unbekannt
Das Tagewerk ist abgethan. Gieb Vater, deinen Segen! Nun dürfen wir der Ruhe nahn; Wir thaten nach Vermögen. Die holde Nacht umhüllt die Welt, und Stille her[r]scht in Dorf und Feld.
Man ist jung, wenn man glaubt, arbeiten zu müssen; man ist reif, wenn man hofft, arbeiten zu dürfen, und man ist alt, wenn man dankbar ist, arbeiten zu können.
Ein Mann namens Engels, der sagte zu den Mädels und Bengels: Du mußt was tun, mußt was schaffen! Denn erst durch die Arbeit erhob sich der Mensch über den Affen.
Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit erwischt hat, dem schickt er ständig neue Aufgaben.
In einem Warenhaus sprach ein Kunde eine Verkäuferin an, die untätig herumstand. "Ich bin noch nicht vom Essen zurück", erklärte sie ihm und ließ ihn stehen.
Im Glück ist die Arbeit ein Vergnügen, im Unglück eine Zuflucht.
Es würde vielleicht gar keine soziale Frage geben, wenn jede menschliche Arbeit ihren angemessenen ›Werth‹ erhielt.
An deinem Erfolg nehmen die entferntesten Bekannten teil, an deiner Arbeit kaum die treuesten Freunde.