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2074 Sprüche

Die Erziehung muß erstreben, daß die Selbstliebe die Nächstenliebe nicht ersticke.

Christ (Hg.), Aphorismen. Ein Blüthenstrauß von Lehrsätzen und Sinnsprüchen. Gesammelt von Sophie Christ, 1892

Es werden mehr Kinder verzogen aus Bequemlichkeit als aus Liebe.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Eine ordentliche Frau tut, was ihr Mann will.

Midrasch des Tana Rabbi Eliahu zur Tora 9

Der Mann ist die Krone, die Frau ist das Haupt, neigt sich das Haupt neigt sich auch die Krone.

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Der Ehestand ist wohl deshalb der ›heilige‹, weil er so viele Märtyrer zählt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Frau eines gescheiten Mannes zu sein, ist eine große Aufgabe, die eines dummen aber noch eine viel größere.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Nach den Flitterwochen: sie wirft ihm das Saufen vor, und er wirft ihr das Essen nach.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Auch mit Trauschein kann man eine wilde Ehe führen.

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Bräute heißen meistens Mäuschen. Im Verlauf der Ehe werden die Tiere dann immer größer.

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Der beste Weg, einen Ehemann zu halten, ist der, ihn nicht zu fest zu halten.

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Die Ehe ist die kostspieligste Methode der Welt, die eigenen Fehler festzustellen.

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Die Ehe ist ein Glücksspiel: Kopf – er gewinnt. Zahl – du verlierst.

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Die Ehe ist ein System ineinandergreifender Diktaturen.

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Die Ehe ist wie ein Bad. Kaum hast du dich daran gewöhnt, ist es nicht mehr heiß genug.

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Die Ehe ist wie eine Bestellung im Restaurant - man glaubt immer, die richtige Wahl getroffen zu haben, bis man sieht, was der am Nachbartisch bekommt.

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Die Ehe können wir mit einem Pilzgericht vergleichen: Ob es uns bekommt, wissen wir stets erst, wenn es zu spät ist.

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Die Liebe ist das Licht des Lebens, erst in der Ehe kommt die Stromrechnung.

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Ehe - das ist die Abkürzung für: e_rrare h_umanum e_st. Für Nichtaltphilologen: irren ist menschlich.

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Ehebrüche bandagiert man nicht.

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Es gibt zwei Gründe, an denen so oft anfangs glückliche Ehen zugrunde gehen. Der erste: Zuwenig Geld. Der zweite: Zuviel Geld.

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Im Allgemeinen geht es ja gut, wenn sich der Ehemann als Herr des Hauses fühlt und der Fußgänger glaubt, er habe auf dem Zebrastreifen Vorrang. Nur die Probe aufs Exempel sollten beide lieber nicht machen.

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