Unbekannt
Die Erziehung muß erstreben, daß die Selbstliebe die Nächstenliebe nicht ersticke.
Es werden mehr Kinder verzogen aus Bequemlichkeit als aus Liebe.
Der Mann ist die Krone, die Frau ist das Haupt, neigt sich das Haupt neigt sich auch die Krone.
Der Ehestand ist wohl deshalb der ›heilige‹, weil er so viele Märtyrer zählt.
Die Frau eines gescheiten Mannes zu sein, ist eine große Aufgabe, die eines dummen aber noch eine viel größere.
Nach den Flitterwochen: sie wirft ihm das Saufen vor, und er wirft ihr das Essen nach.
Bräute heißen meistens Mäuschen. Im Verlauf der Ehe werden die Tiere dann immer größer.
Die Ehe ist wie ein Bad. Kaum hast du dich daran gewöhnt, ist es nicht mehr heiß genug.
Die Ehe ist wie eine Bestellung im Restaurant - man glaubt immer, die richtige Wahl getroffen zu haben, bis man sieht, was der am Nachbartisch bekommt.
Die Ehe können wir mit einem Pilzgericht vergleichen: Ob es uns bekommt, wissen wir stets erst, wenn es zu spät ist.
Ehe - das ist die Abkürzung für: e_rrare h_umanum e_st. Für Nichtaltphilologen: irren ist menschlich.
Es gibt zwei Gründe, an denen so oft anfangs glückliche Ehen zugrunde gehen. Der erste: Zuwenig Geld. Der zweite: Zuviel Geld.
Im Allgemeinen geht es ja gut, wenn sich der Ehemann als Herr des Hauses fühlt und der Fußgänger glaubt, er habe auf dem Zebrastreifen Vorrang. Nur die Probe aufs Exempel sollten beide lieber nicht machen.