Unbekannt

2074 Sprüche

Ehevermittlung: "Ich habe lieber Frauen mit gutem Haus als Frauen aus gutem Haus."

Internet

Der ideale Gatte ist der Mann, von dem andere Frauen ihren Männern immer erzählen.

Internet

Es werden vielleicht ebensoviele Ehen in der Hölle als im Himmel geschlossen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

So gütig, großmüthig, So liebevoll zart, So huldig, geduldig, Voll Locken und Bart, So schmiegsam, so biegsam, So glühend voll Feuer, So glücklich, erquicklich, So war er als Freier! So dämlich, griesgrämlich, So launisch und hart, So zornig, so dornig, In Allem apart – So rücksichtslos kühl Und so kahl wie 'ne Ratte, So eklig, kaum erträglich, So ist er als Gatte! So gut und so wonnig, So lieblich und schön, So herrlich, so sonnig, So nett anzuseh'n! So liebend, so rosig, So schmelzend, so traut, So schwellend, so kosig, So war sie als Braut! So schnippisch, so schmollend, So frostig, so kalt, Die Augen so rollend, So bissig, so – alt! So schimpfend, nie heiter, So sauer, so lau, So grob und so weiter, So war sie als Frau!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Auf Achtung hat sich schon manche glückliche Ehe aufgebaut. Die Liebe kommt oft nach und bleibt um so dauernder, weil sie eine so sichere Basis hat.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Wenn der Mann für seine Frau nicht die erste Person ist, dann ist er die letzte.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Glück vieler Ehen beruht darauf, daß sich die Gatten nicht näher kennen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Ehe ist wie ein Kleid, das man eine zeitlang getragen haben muß, um sich darin ganz behaglich zu fühlen, und das einem dann erst recht lieb zu werden beginnt, wenn es zu reißen anfängt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

In manchen Ehen verleidet manchem die bessere Hälfte das Ganze.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

In keinem Duett wird so falsch gespielt wie in der Ehe.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Auf ein kurzes »Ja!« folgt in der Ehe oft ein lebenslanges »Nein!«.

Franz-Voneisen (Hg.), Junggesellenbrevier. Gesammelte Aphorismen über Frauen, Liebe und Ehe, hg. von Franz-Voneisen [i. e. Zdenko Zelezny], Leipzig, um 1900

Die Ehe ist ein Fallstrick, den uns die Natur legt.

Internet

Habe nie ein Geheimnis, selbst aus Liebe, aus Schonung nicht! Das Weib wisse, was in des Mannes Brust vorgeht; der sehe klar durch die Gedanken und Empfindungen der Frau, wie durch seine eigenen.

Internet

Wenn die Ehe nicht wäre, müssten Mann und Frau mit wildfremden Leuten streiten.

Internet

Es trägt so mancher, der vermählt, Zwei Antlitze zur Schau; Das lächelnde zeigt er der Welt, Das mürrische – der Frau.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Was Hänschen nicht lernt – wird Gretchen ihm schon beibringen!

Internet

Das Wörtchen ›Ehe‹ hat nur drei Buchstaben, und doch hat mancher sein ganzes Leben dran zu buchstabieren.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Ehe ist keine Erwerbsgemeinschaft. Ehe ist ein Daheimsein im Guten, Adeligen, Noblen, im Schönen, in der Erlösung von der Knechtschaft des Kleinlichen, der Selbstsucht und der Ungüte.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Wem die Ehe ein Handel ist, der braucht für die Händel in der Ehe nicht zu sorgen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Immer mehr greift die Auffassung Platz, daß die Ehe ein Geschäft sei, aus dem jeder der beiden Theile Nutzen zu ziehen sucht. Hat man sich in dieser Berechnung getäuscht, nun, so trennt man sich einfach wieder oder sucht, wenn man den Eklat fürchtet, sich auf weniger legitime Weise darüber zu trösten.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Die Ehe ist die geistreichste Sache für die Dummen und die dümmste Sache für die geistreichen Menschen.

Aachener Kritische Revue, 1891-94