Unbekannt
Mein Herz in mir Teil ich mit dir Brech ich's von dir, Rächs Gott an mir, Vergeß ich dein, Vergeß Gott mein, Dies soll für uns beide Verbündnis sein.
Bis in sein spätes Alter nimmt man Abschied von seiner Jugend.
Altern ist eine unausweichlich physiologische Veränderung des Organismus mit fortschreitendem Verlust der Anpassungsfähigkeit.
Die zweite Hälfte des Lebens ist oft nur noch der Katzenjammer von der ersten.
Wir Alten sind die Milden und Gelinden, Weil wir im Abschiednehmen uns befinden; Wie könnten wir noch denen grollen, Die wir so bald verlassen sollen!
Es gibt bei Damen ein gewisses Alter, das sehr ungewiß ist.
Alter ist bei Frauen etwas, wonach man nicht fragt, bei Männern etwas, das nicht vor Torheit schützt.
Bei älteren Menschen zeigt sich der innere Gehalt daran, ob ihre Persönlichkeit Rost ansetzt, oder wertvolle Patina.
Mit dem Alter lernt man, die Menschen zu verstehen – nicht nur zu tolerieren, zu ertragen, sondern ihre Fehler und Schwächen zu ahnen. Lächeln und Tränen zu teilen. Mit dem Alter sollten wir uns bemühen, besser zuzuhören, um das Leiden anderer wahrzunehmen.
Jungfernbraten ist nichts für Kahlköpfe. Oder aber einer ist darauf aus, von weitem für einen Rehbock gehalten zu werden.
Sich zur Ruhe setzen, heißt es, sei wunderschön, wenn man genug zu tun habe und reich und gesund sei. Aber dann hält man die Arbeit noch ganz gut aus.
Tapfer und mit Anstand alt zu werden ist eines der Hauptkriterien echten Menschentums.
Vergiss nie, dass alte Leute zwar nur sehr wenig brauchen, dieses Wenige aber sehr nötig.
Wenn jemand zu einem sagt, man sei nicht mehr der Alte, dann meint er in Wirklichkeit, daß man nicht mehr der Jüngste ist.
Wir haben mehr Mühe darauf verwendet, den Menschen zu einem hohen Lebensalter zu verhelfen, als darauf, ihnen den Lebensabend schön zu gestalten.
Wir müssen uns mit dem Altern abfinden, denn es ist bis heute die einzige Möglichkeit, alt zu werden.