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11494 Sprüche gefunden

"Wer ist glücklich?" Wer gesunden Leibes, vom Schicksal begünstigt und mit trefflicher Seelenbildung ausgerüstet ist.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. I, 1. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Wirf das Joch des Überflüssigen ab, werde reich ohne Geld, und du bist glücklich.

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Wenn jemand die höchste Stufe eines schmeichelhaften Glücks erreicht hat, ist er einem gefährlichen Abgrund am nächsten.

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Der Feldherr und der Staatsmann schaffen ebensowenig wie der geschickteste Spieler den Glücksfall, aber sie bereiten ihn vor, suchen ihn herbeizulocken und scheinen ihn fast zu bestimmen.

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Selig, wer sich vor der Welt Ohne Haß verschließt, Einen Freund am Busen hält.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, aus: An den Mond

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Natur und Naturwissenschaft

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft. 1821, Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Das Glück ist eigensinnig, oft das Gemeine, das Nichtswürdige zu adeln und wohlüberlegte Taten mit einem gemeinen Ausgang zu entehren.

Goethe, Egmont, 1788. 4. Akt, Alba zu Silva

Wem wohl das Glück die schönste Palme beut? Wer freudig tut, sich des Getanen freut.

Goethe, J. W., Gedichte. Aus letzter Hand. 1827, Sprichwörtlich

Prinzessin: Wer ist denn glücklich? Leonore: O blicke nicht nach dem, was jedem fehlt, Betrachte, was noch einem jeden bleibt!

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 2. Szene

Daß Glück ihm günstig sei, Was hilft's dem Stöffel? Denn regnet's Brei, Fehlt ihm der Löffel.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Das Glück Deiner Tage Wäge nicht mit der Goldwaage. Wirst du die Krämerwaage nehmen, So wirst du dich schämen und dich bequemen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Der Glückliche, der Behagliche hat gut reden, aber schämen würde er sich, wenn er einsähe, wie unerträglich er dem Leidenden wird.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1. Teil, 18. Kap., Eduard zu Mittler

Niemand kann auf Erden Glück finden in den gegebenen Verhältnissen, der nicht Mut, Geduld, Besonnenheit und Milde mitbringt zum Überwinden der Leiden.

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O, suche nie dein Glück im Weltgewimmel: je tiefer in dich zurück, je höher im Himmel.

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Glückselig nenne ich den, der, um zu genießen, nicht nötig hat, unrecht zu tun, und um recht zu handeln, nicht nötig hat zu entbehren.

Schiller, Über die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen, 1795

Es ist nichts furchtbarer anzuschauen als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament. Glücklich diejenigen, die im Praktischen gegründet sind und sich zu gründen wissen!

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Unser letzter Zweck ist die Glückseligkeit, aber das einzige geeignete Mittel für diesen Zweck ist die Tugend und Geistesbildung.

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Das Glück ist nicht so launenhaft, als es scheint, das Unrecht ist nicht immer auf seiner Seite.

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Nichts macht die Frauen heutzutage so altern wie die Anhänglichkeit ihrer Bewunderer.

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Das Gefühl von Glück und Fülle ist ganz unabhängig von wirklichem Erleben? Aber in welcher Sphäre liegt es dann, und warum ist es manchmal in uns und manchmal wieder unerreichbar?

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