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26202 Sprüche gefunden
Man kann auf dieser Erden, Durch Zufall viel, und viel durch Mühe werden; Durch Kraft und Mut nur wird der edle Mann!
Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen.
Ein Mann, der Unwahrheit unter entgegengesetzter Überzeugung in guter Absicht ebenso scharfsinnig als bescheiden durchzusetzen sucht, ist unendlich mehr wert als ein Mann, der die beste, edelste Wahrheit aus Vorurteil, mit Verschreiung seiner Gegner, auf alltägliche Weise verteidigt.
Strom der Wahrheit Wenn versunken Licht und Lärmen, Sitz ich bei der Lampe Schimmer Oft im nächtlich stillen Zimmer, Wo Gedanken mich umschwärmen, Auf ein altes Buch gesenkt Meine Stirne ernstbeschwert; Kühlung mir der Nachtwind schenkt Durch das Fenster unverwehrt. Wundersame Lieder sausen Draußen Wind und Wald und Wetter, Und es wehn des Buches Blätter; Welch ein feierliches Brausen! Und ich lausche und ich lausche, An ein Ufer fern entrückt. – Rausche Strom der Wahrheit, rausche! Meine Seele lauscht entzückt.
Sie [die Wahrheit] ist ein gefährlich Ding: jedoch kann der rechtliche Mann nicht unterlassen sie zu sagen.
Laß mich dir so erzählen, wie ich es heute vermag, Ereignisse, Menschen, Gespräche so wiedergeben, wie sie in mir lebendig sind, durch ein langes Leben nicht verwaschen, sondern … von allen entfernenden Nebeln erlöst. Laß mich dir das Vergangene als Wahrheit geben, meine Wahrheit, … und wenn diese Wahrheit der Wirklichkeit nicht immer entsprechen [sollte] …, so darf ich wohl sagen, daß meine Wahrheit auch Wirklichkeit ist, Wirklichkeit in einem höhern, aus der Kenntnis innerer Zusammenhänge geschöpften Verstand.
Der Wahrheit, die der Lüge Antlitz trägt Soll, wenn es möglich, man die Lippen schließen, Denn unverschuldet bringt sie uns Beschämung.
Ist Wahrheit das, was für alle gilt, – oder das, was für alle zu gelten hat?
Die Liebe zur Wahrheit fordert als unerläßliche Pflicht unbestechliche Gerechtigkeit [...].
Es braucht zwei für die Wahrheit – einen, der sie spricht und einen, der sie hört.
Es ist nicht mehr als ein moralisches Vorurteil, dass Wahrheit mehr wert ist als Schein; es ist sogar die schlechtest bewiesene Annahme, die es in der Welt gibt.
Ich muß dahinter kommen, wer recht hat, die Gesellschaft oder ich.
Es ist eine Pflicht, die Wahrheit zu sagen. Der Begriff von Pflicht ist unzertrennbar von dem Begriff des Rechts. Eine Pflicht ist, was bei einem Wesen den Rechten eines anderen entspricht. Da, wo es keine Rechte gibt, gibt es keine Pflichten. Die Wahrheit zu sagen, ist also eine Pflicht; aber nur gegen denjenigen, welcher ein Recht auf die Wahrheit hat. Kein Mensch aber hat Recht auf eine Wahrheit, die anderen schadet.
Jeder kräht auf seinem Mist, weiß genau, was Wahrheit ist.
Das gemeinsame Schicksal jeder neu auftauchenden Wahrheit ist, zu erschrecken statt zu gefallen, zu verletzen statt zu überzeugen, denn sie erhebt sich um desto kräftiger als sie lange unterdrückt worden.
Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben gerecht zu sein und selbst von diesen wieder die wenigsten die Kraft, gerecht sein zu können.
Nur dem Ernst, den keine Mühe bleichet, Rauscht der Wahrheit tief versteckter Born.
Die Sorge um die äußere Wahrheit kennzeichnet unsern heutigen Tiefstand.
Die Wahrheit ist einfach und natürlich; das große Geheimnis ist, sie zu finden.
Ein Götterkind, das sie mirWahrheitnannten, Die meisten flohen, wenige nur kannten, Hielt meines Lebens raschen Zügel an.