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26202 Sprüche gefunden

Bewundern ist und Lieben eins beim Weib [...].

Gutzkow, Uriel Acosta. Trauerspiel in fünf Aufzügen, 1847. 1. Aufzug, 1. Auftritt, Ben Jochai

An ein Mädchen Noch nicht mit ihren Feuergluten Hat dich die Liebe angeweht; Noch wallte nicht in wilden Fluten Dein Blut, das sanft die Pulse geht. Noch ist kein Hauch von dem genommen, Was ewig fehlt dem, der's verlor: Doch wird auch dir die Stunde kommen, Da hell die Flamme schlägt empor! Dann sein es nimmer jene wilde, Die keine Schranke brausend kennt! Die schönre soll es sein, die milde, Die auf dem Herd des Hauses brennt!

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Liebe ist ein Ich-weiß-nicht-was, das Ich-weiß-nicht-woher kommt und Ich-weiß-nicht-warum endet.

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Die Liebe ist eine Leidenschaft, die sich nichts anderem beugt, der sich hingegen alles andere unterwirft.

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Die Liebe, der man in der oberen Gesellschaft begegnet, ist Wettkampf, ist Spiel.

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Du sollst nicht geliebt sein wollen, wo du nicht liebst.

Schleiermacher, Idee zu einem Katechismus der Vernunft für edle Frauen, 1798 (anonym), in: Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel, 1798-1800

Laß dir keine Grenzen setzen in deiner Liebe, nicht Maß, nicht Art, nicht Dauer! Ist sie doch dein Eigentum: Wer kann sie fordern? Ist doch ihr Gesetz bloß in dir; wer hat dort zu gebieten?

Schleiermacher, Monologen. Eine Neujahrsgabe, Erstdruck 1800

Wo Liebe klingt, da ist ein Gotteston.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Nur der Liebende ist es, der an den Übeln und Schwächen des Geliebten wahrhaft leidet.

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Liebe ist von allen Lehrern Der geschwindeste auf Erden, Was oft Jahre eh'rnen Fleißes Nicht erreichen, das gewinnt sie Mit dem Zauber einer Bitte, Mit der Mahnung eines Blicks.

Scheffel, Der Trompeter von Säckingen, 1854. Neuntes Stück. Lehren und Lernen

Durch Liebe steigt aus den Ruinen Das Leben, das in Trümmern lag, Und leuchtet morgenglanzbeschienen Entgegen einem neuen Tag.

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Reiterscharen, Soldaten oder auch Schiffe halten die Menschen fürs Schönste auf dunkler Erde; ich meine aber, das Schönste sei, was die Liebe sehnend begehrt.

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Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.

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Die Leiden der Liebe sollten uns erhöhen, nicht erniedrigen.

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Es gibt nur ein Glück im Leben – lieben und geliebt zu werden.

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Wenn du mich gesehen hast, wie könntest du dich dann selbst betrachten? Und wenn du meiner gedenkst, wie könntest du dich deiner selbst entsinnen? Wenn du mich kennst und mich erblickt hast, wie könntest du dich des Unglücks erinnern? Wenn du mit mirr bist, wie könntest du mit dir selbst sein, und wenn du mein Gefährte bist, wie könntest du dein eigener Freund sein…?

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Das Wort "teuer" hat etwas Sanftes und Niedriges: es ist der Ausdruck der Liebe und des Geizes und scheint zu besagen, daß, was die Börse angeht, das Herz angeht.

Rivarol, Maximen und Gedanken, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938. Literatur

Davon, daß Adam in den Apfel biß, tun uns noch heute die Zähne weh.

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Begierig glaubt die Liebe, was sie wünscht.

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Ich liebte, Herr. Ich wollte geliebt werden. J'aimais, Seigneur; Je voulais être aimée.

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Heil allen Liebenden, Fluch dem der nie geliebt, und doppelt dem, der Liebe hindern will.

Mau, Pompeji in Leben und Kunst, 2. erweiterte und verbesserte Auflage 1908 (EA: 1900). Originaltext: Quisquis amat valeat, pereat qui nescit amare. // Bis tanto pereat quisquis amare vetat.