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26202 Sprüche gefunden

Das Unglück der Erde war bisher, daß zwei den Krieg beschlossen und Millionen ihn ausführten und ausstanden, indes es besser, wenn auch nicht gut gewesen wäre, daß Millionen beschlossen hätten, und zwei gestritten.

Jean Paul, Dämmerungen für Deutschland, 1809. III. Kriegs-Erklärung gegen den Krieg

Der Krieg ist [...] der Kaiser-Schnitt der Menschheit; er entbindet gewaltsam die Geister.

Jean Paul, Freiheits-Büchlein; oder dessen verbotene Zueignung an den regierenden Herzog August von Sachsen-Gotha; dessen Briefwechsel mit ihm; – und die Abhandlung über die Preßfreiheit, 1805. Fünfter Abschnitt. Eintritt der Zensur

Es ist sonderbar, daß Deutschland nie sein Glück durch Waffen machen konnte.

Schiller, F., Gespräche. Mit Karoline von Wolzogen, 28. März 1801

Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

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Krieg bestraft Strafende und Bestrafte.

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Es ist als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich in deren Ermanglung solche schaffen.

Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen, übersetzt von Franz Graf von Pocci, München 1851

Der Krieg ernährt sich selbst.

Livius, Römische Geschichte. Von der Gründung der Stadt an (Ab urbe condita), entstanden ab 27 v. Chr. 34, 9, 12. Originaltext: Bellum se ipsum alet.

… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Originaltext: Ceterum censeo carthaginem esse delendam.

Im Kriege verlieren alle, auch die Sieger.

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Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.

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Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß!

Bismarck, Depeschen. Depesche vom 29. Juli 1870

Es ist in der Tat eine natürliche und gewöhnliche Sache, die Begierde zu Eroberungen: und die Menschen werden immer gelobt und nicht getadelt, die so etwas unternehmen, falls sie es können. Wenn sie es aber nicht können und doch unternehmen, es koste, was es wolle: dann ist es ihr Fehler, und dafür trifft sie der Tadel.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Kein Heil ist im Krieg; den Frieden verlangen wir alle.

Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr

Alle Schätze der Welt können mich nicht dazu bringen, einen Angriffskrieg zu befürworten, denn ich halte ihn für Mord.

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Ein Krieg ohne Geld ist wie ein Blasebalg ohne Luft.

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Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Kriegsräte sind nur eine Entschuldigung für Feigheit. Solange ich den Oberbefehl habe, wird es keine geben.

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Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

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Der Krieg ist niemandes Bruder.

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Wer Krieg wünscht, möge ihn zu Hause haben.

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Krieg aller gegen alle.

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