Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

So schnell schießen die Preußen nicht.

Internet

Der Ursprung alles Krieges aber ist Diebsgelüst.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 19. Zur Metaphysik des Schönen und Ästhetik

Der Krieg ist eine der schwersten Kalamitäten, welche die Einwohner eines Staates bedrücken können. Gleichviel, ob wir auf die Verluste der Menschenleben, oder auf den Ruin der Agrikultur blicken; auf die Stockung im Handel und Gewerbe und die daraus hervorgehende Not in den Familien oder auf die grausamen Gesinnungen, welche durch den Zusammenschluß mächtiger Reiche erzeugt werden; seine Folgen sind stets verderblich für das Glück und die Sitten der menschlichen Gesellschaft.

Internet

Ein guter Befehlshaber sichert sich stets den Weg nach hinten.

Internet

Die polnische Armee wurde von Suworow geschlagen, weil sie ausriß und fortlief.

Galletti, Der Klassiker der Kathederblüte. Gesammelte Aussprüche Gallettis, ergötzlich und nachdenklich zu lesen. Piper & Co., München, um 1930

Leiden, ach, zu allen Zeiten muß der kleine Mann, wenn die Großen streiten.

La Fontaine, Fabeln (Fables choisies, mises en vers par M. de La Fontaine), 1668. Der Frosch und die zwei Stiere

In jeder Zeit ist Krieg, wenn nicht körperlicher, doch geistiger und körperliche Siege fordern geistige heraus.

Jean Paul, Politische Nachklänge, 1832 (posthum). Für Manchenmann und Jedermann

Der Angriffskrieg ohne tatsächliche Gründe ist ein Attentat gegen die Menschheit.

Internet

Eine solche Schlacht Ist fürchterlich, wenn man sich sagen muß: Sie wird für dich geschlagen! Jeder Schuß Trifft dich ins Herz, du fällst mit jedem Toten, Und windest dich mit jedem Sterbenden!

Hebbel, Demetrius (Fragment), entstanden 1858/59 und 1863, Erstdruck 1864 (posthum), uraufgeführt 1869. 2. Akt, 4. Szene, Demetrius

Krieg ist Unheil im größten Maßstabe.

Bentham, Grundlagen des internationalen Rechts (Principles of International Law), 1786-89

Die blut'ge Saat gedieh zu blut'ger Ernte.

Internet

Der Krieg ist in Wahrheit eine Krankheit, wo die Säfte, die zur Gesundheit und Erhaltung dienen, nur verwendet werden, um ein Fremdes, der Natur Ungemäßes, zu nähren.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 13. Dezember 1806

Einen europäischen Krieg würde ich für ein Unglück halten, diesmal würde er furchtbar ernst werden, überall den Chauvinismus entflammen auf Jahre hinaus.

Bebel, Aus meinem Leben, 3 Bde., 1910-14. Dritter Teil. Ruhetage

Tod in Ähren Im Weizenfeld, in Korn und Mohn, liegt ein Soldat, unaufgefunden, zwei Tage schon, zwei Nächte schon, mit schweren Wunden, unverbunden, durstüberquält und fieberwild, im Todeskampf den Kopf erhoben. Ein letzter Traum, ein letztes Bild, sein brechend Auge schlägt nach oben. Die Sense rauscht im Ährenfeld, er sieht sein Dorf im Arbeitsfrieden. Ade, ade du Heimatwelt - und beugt das Haupt und ist verschieden.

Internet

Wir sprechen von den Gesetzen des Krieges, als ob der Krieg nicht die Zerstörung aller Gesetze wäre.

Internet

Die Siege im Krieg werden gewöhnlich sittlicher erfochten als die diplomatischen und ministeriellen im Frieden.

Jean Paul, Politische Fastenpredigten während Deutschlands Marterwoche, 1817. V. Nachsommervögel gegen das Ende des Jahres 1816. 5. Gesetze des Friedens

Im Kriege selber ist das Letzte nicht der Krieg.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt, Octavio

Es ist nicht schimpflich, bisweilen, wie Achill, unter Weibern zu sitzen und sich des Lebens zu freuen. Aber sich auch dann noch unter ihnen zu verbergen, wenn die Tuba zu Taten ruft, das ist schimpflich.

Jacobs (Hg.), Aehrenlese aus dem Tagebuche des Pfarrers von Mainau, 2 Bde., 1823-25

Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.

Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen Krieges. I, 78. Übersetzt von Adolf Wahrmund (1859). Athener

Krieg ist, wenn ihn das Recht nicht heilig macht, bloß Hirnzerschmettern und Luftröhrenschneiden.

Byron, Don Juan, 1819-24

Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846