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26202 Sprüche gefunden

Ein Krieg gegen Kriege ist ein gerechter und berechtigter Krieg.

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Aufbruch der Jugend Die flammenden Gärten des Sommers, Winde, tief und voll Samen, Wolken, dunkel gebogen, und Häuser, zerschnitten vom Licht. Müdigkeiten, die aus verwüsteten Nächten über uns kamen, Köstlich gepflegte, verwelkten wie Blumen, die man sich bricht. Also zu neuen Tagen erstarkt wir spannen die Arme, Unbegreiflichen Lachens erschüttert, wie Kraft, die sich staut, Wie Truppenkolonnen, unruhig nach Ruf der Alarme, Wenn hoch und erwartet der Tag überm Osten blaut. Grell wehen die Fahnen, wir haben uns heftig entschlossen, Ein Stoß ging durch uns, Not schrie, wir rollen geschwellt, Wie Sturmflut haben wir uns in die Straßen der Städte ergossen Und spülen vorüber die Trümmer zerborstener Welt. Wir fegen die Macht und stürzen die Throne der Alten, Vermoderte Kronen bieten wir lachend zu Kauf. Wir haben die Türen zu wimmernden Kasematten zerspalten Und stoßen die Tore verruchter Gefängnisse auf. Nun kommen die Scharen Verbannter, sie strammen die Rücken, Wir pflanzen Waffen in ihre Hand, die sich fürchterlich krampft, Von roten Tribünen lodert erzürntes Entzücken, Und türmt Barrikaden, von glühenden Rufen umdampft. Beglänzt von Morgen, wir sind die verheißnen Erhellten, Von jungen Messiaskronen das Haupthaar umzackt, Aus unsern Stirnen springen leuchtende, neue Welten, Erfüllung und Künftiges, Tage, sturmüberflaggt!

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Ich bringe den Krieg. Nicht zwischen Volk und Volk: ich habe kein Wort, um meine Verachtung für die fluchwürdige Interessen-Politik europäischer Dynastien auszudrücken, welche aus der Aufreizung zur Selbstsucht Selbst<üb>erhebung der Völker gegeneinander ein Prinzip und beinahe eine Pflicht macht.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Dezember 1888 – Anfang Januar 1889

Den nächsten Krieg gewinnt der Tod.

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Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.

Voltaire, Der Mann mit den vierzig Talern (L'Homme aux quarante écus), 1768

In allen Kriegen geht es nur darum, zu stehlen.

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Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme!

Freiligrath, F., Gedichte. Aus: Schwarz-Rot-Gold (London, 17. März 1848)

Der Degen hat den Kaiser arm gemacht; Der Pflug ists, der ihn wieder stärken muß.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 2. Auftritt, Questenberg

Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der größte Sieg wäre der übern Krieg.

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Krieg: eine Anstrengung, fremde Märkte zu erschließen durch Töten fremder Verbraucher.

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Es ist unleugbar, daß der Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

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Jeder Krieg wird erst nach dem Kriege entschieden.

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Alle den Kämpfenden Bring' es Gewinn!

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 3. Akt, Schattiger Hain, Euphorion

In ihrer strengsten Auslegung bedeutet Krieg die Zustimmung zum Morden.

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Vor allem, mein Alter, muß ich mich von einer Sache befreien, die mich nicht losläßt – ja, mein Gott, die mich nicht losläßt: das ist meine Schlacht am Thermopylenpaß. Ich werde eine Griechenlandreise machen. Das will ich schreiben, ohne technische Worte zu verwenden, ohne zum Beispiel die Vokabel cnemides (für den Beinschutz im griechischen Heer) zu verwenden. Ich sehe in diesen griechischen Kriegern einen dem Tod geweihten Haufen, der fröhlich, ja ironisch in die Schlacht zieht. Dieses Buch muß eine Art besserer Marseillaise für alle Völker werden.

Flaubert, G., Briefe. An die Brüder Goncourt am 20. September 1879

Er [der Krieg] ist ein abnormer Zustand und die größten Erfolge, die er auch bringen mag, wiegen die Übel nicht auf, welche er verursacht.

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Ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 1. Akt, 9. Auftritt, Raoul

Im Krieg und in der Lotterie, wer gewinnt, das weiß man nie.

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Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.

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Der Krieg mit all seinen Übeln ist einem Frieden vorzuziehen, in welchem man nur Anmaßung und Ungerechtigkeit findet.

Pitt der Jüngere, Reden (Parliamentary Speeches)