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26202 Sprüche gefunden
Nach der Schlacht In Maiensaaten liegen eng die Leichen, Im grünen Rain, auf Blumen, ihren Betten. Verlorne Waffen, Räder ohne Speichen, Und umgestürzt die eisernen Lafetten. Aus vielen Pfützen dampft des Blutes Rauch, Die schwarz und rot den braunen Feldweg decken. Und weißlich quillt der toten Pferde Bauch, Die ihre Beine in die Frühe strecken. Im kühlen Winde friert noch das Gewimmer Von Sterbenden, da in des Osten Tore Ein blasser Glanz erscheint, ein grüner Schimmer, Das dünne Band der flüchtigen Aurore.
Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? "Ich war im Weltkrieg."
Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.
Es ist eigentlich eine Völkerhetze, der Krieg. Man sollte die Sachen ausdrücken, so wie sie sind.
Alles, was das Schwert erwirbt, auch durch das Schwert im Kriege stirbt.
Nicht die Völker wollen den Krieg, sondern die Regierungen!
Ein rasender Protest gegen den kriegerischen Gedanken und das kriegerische System in der ganzen Welt tut not.
Nach langen Kriegen kommen immer die Glücksritter.
Sind denn die trefflichen Geschöpfe, Die Menschen, dazu nur gemacht, Daß um vier, fünf erhitzte Köpfe Man sie, wie Ochsen, wieder schlach't?
Krieg aber erzeugt Krieg.
Ein Krieg aber muss auf solche Art begonnen werden, dass offenbar nichts anderes als der Friede das Ziel ist.
Der ganze Krieg setzt menschliche Schwäche voraus, und gegen sie ist er gerichtet.
Krieg lässt den Strom aller Übel zugleich losbrechen.
Der Patriotismus, Vaterlands-Liebe, ist das Kriegs-Genie der Nationen. Nationen, die ohne Patriotismus streiten, sind Mechaniker, zugestutzte, abgerichtete Krieger ohne das eigentliche Genie.
Was dir die Ahle geschenkt hat, raubt dir der Dolch.
Der Enthusiasmus bei Beginn eines Krieges entspringt zumeist aus der rauflustigen Seele des Menschen; er wütet gegen Menschen, die genauso gut und schlecht sind wie er selber.
Schlimm genug, dass heute die Menschen noch Kriege führen müssen. Wenn sie aber anfangen, den Krieg als solchen zu rechtfertigen und in Vertretung der Weltordnung als von höchsten Gesichtspunkten für die Gesundheit der Menschheit notwendig nachzuweisen, dann soll man sie auf den Mund schlagen.
Der Krieg, sagt man, liegt in der Natur, sowie der Hang zum Bösen.
Ich hoffe, es wird diese Erfindung sein, die Krieg unmöglich machen wird.
Der Krieg, der grausige Spötter, hat die europäische Scheinkultur so gründlich ad absurdum geführt, dass es wahrlich eines dummen Mutes und Optimismus bedarf, um zu hoffen, dass nach dem Kriege alles beim Alten bleiben könnte.