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26202 Sprüche gefunden

An eine Dame aus Kärnten Aus dem Adel deiner Züge Leuchtet Wahrheit kennbar weit, Die stets gleiche Heiterkeit Ist wohl deine einzge Lüge.

Grillparzer, F., Gedichte. Epigramme. Neuhaus bei Cilly, am 23. Juli 1856

Ist der Character gemein oder lasterhaft oder roh, so wird der Abdruck desselben, seine That es auch sein; denn adeln kann ihn die Kraft der Leidenschaft nicht immer.

Hahn-Hahn, Sibylle. Eine Selbstbiographie, 1846. Erster Band. Originaltext

Für einen charaktervollen Menschen liegt der Lohn der Tugend eher in seinem eigenen Bewusstsein als in der öffentlichen Meinung.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch I, Brief 8: C. Plinius [Pompeio] Saturnino Suo S. Übers. Internet Originaltext: [...] maiore animo honestatis fructus in conscientia quam in fama reponatur

Strenge mit gleicher Freundlichkeit zu mildern und mit großer Würde ebenso große Höflichkeit zu verbinden, ist so schwierig wie edel.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch IV, Brief 3: C. Plinius [Arrio] Antonino Suo S. Übers. Internet Originaltext: Nam severitatem istam pari iucunditate condire summaeque gravitati tantum comitatis adiungere non minus difficile quam magnum est

Ein großer und freier Geist wird einen Verlust nicht im Verbund mit Schande ertragen können.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VI, Brief 8: C. Plinius Prisco Suo S. Übers. Internet Originaltext: Non feret magnum et liberum ingenium cum contumelia damnum

Der allgemeine Glaube, dass Testamente ein Spiegel des menschlichen Charakters sind, ist natürlich falsch.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch VIII, Brief 18: C. Plinius Rufino Suo S. Übers. Internet Originaltext: Falsum est nimirum, quod creditur vulgo, testamenta hominum speculum esse morum

Belohnungen für gute oder schlechte Taten aber schaffen gute oder schlechte Menschen.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Nam praemia bonorum malorumque bonos et malo faciunt

Erfindungsreicher als Wahrheit, Freiheit und Liebe sind Heuchelei, Unterwürfigkeit und Furcht.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Ingeniosior est enim ad excogitandum simulatio veritate, servitus libertate, metus amore

Der Verlauf eines Jahres verändert den Charakter eines Menschen oft erheblich.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Multum in commutandis moribus hominum medius annus valet

Die Zeit der Muße verrät uns.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Otio prodimur

Für tapfer nämlich und großmütig sind nicht diejenigen zu halten, die Unrecht tun, sondern jene, die es abwenden.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Fortes igitur et magnanimi sunt habendi non qui faciunt, sed qui propulsant iniuriam

Wer aber von der Wankelmütigkeit der unkundigen Menge abhängt, darf nicht zu den bedeutenden Männern gezählt werden.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Etenim qui ex errore imperitae multitudinis pendet, hic in magnis viris non est habendus

Es lässt sich aber nicht gut verstehen, dass sich derjenige von der Begierde überwinden lässt, der durch Furcht nicht bezwungen wird, oder dass einer vom Genuss besiegt wird, der sich als von der Mühsal nicht zu bezwingen gezeigt hat.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Non est autem consentaneum, qui metu non frangatur, eum frangi cupiditate, nec qui invictum se a labore praestiterit, vinci a voluptate

Ich bin stark, weil ich das Gegenteil der Charactereigenschaften, die ich habe, in Erscheinung treten lasse.

Heym, G., Tagebücher. Drittes Tagebuch. Originaltext

Heftig aber wird die Liebe der Menge erregt durch den Ruf und die Erwartung von Freigiebigkeit, Wohltätigkeit, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit und all jener Tugenden, die eine Sanftheit in Benehmen und Umgang mit sich bringen.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet

Auch wenn ein Hund tausendmal pro Tag zur Kirche ginge, er bleibt doch immer ein Hund.

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So mancher Hund tut freundlich und greift doch die Leute an.

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Liebe, Reichtum und großer Gewinn verändern den Charakter auch eines guten Mannes.

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Ein ungezügelter und ungeduldiger Geist meide die Reize der Freiheit, da sie ihm schaden können.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 6. Kapitel. Übers. Internet Originaltext: Ferox impatiensque natura irritamenta nociturae libertatis evitet

Ein Mann, der sich von Unrecht fernhält, um keinen Fehler zu machen, darf nicht für gut oder gerecht gehalten werden.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nam nec vir bonus ac iustus haberi debet qui, ne malum habeat, abstinet se ab iniuria

Was tief eingeprägt und angeboren ist, wird durch Kunst und Wissenschaft zwar abgemildert, aber nicht besiegt.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 11. Brief. Übers. Internet Originaltext: Quidquid infixum et ingenitum est lenitur arte, non vincitur