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26202 Sprüche gefunden

Fest sei die Grenze, zu der dein Wunsch strebt.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 2, 56. Übersetzung: Internet Originaltext: Certum voto pete finem.

Gewöhnlich gilt der Bescheidene als verschlossen und der Schweigsame als bitter.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 18, 94-95. Übersetzung: Internet Originaltext: Plerumque modestus occupat obscuri speciem, taciturnus acerbi.

Den Himmel, nicht die Gesinnung ändert, wer über das Meer eilt.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 11, 27. Übersetzung: Internet Originaltext: Caelum, non animum mutant, qui trans mare currunt.

Ich versuche, mir die Umstände unterzuordnen und nicht mich den Umständen.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 19. Übersetzung: Internet Originaltext: Mihi res, non me rebus subiungere conor.

Niemand aber ist so hart, dass er nicht milder werden könnte.

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 1, 39. Übersetzung: Internet Originaltext: Nemo adeo ferus est, ut non mitescere possit.

In der Gesellschaft zeigt jeder einzelne Mensch nur ein Pröbchen, wie Krämer von Seiden- und Wollzeugen.

Hippel, Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z, 1793-94

Ist der Weg lang, erkennt man die Stärke eines Pferdes; ist der Tag lang, sieht man den Charakter eines Menschen.

Internet

Ein Herz, das sich zu fürchten versteht, versteht es auch, vorsichtig zu sein.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Animus, vereri qui scit, scit tuto ingredi

Wie sehr ist zu fürchten, wer Sterben für Rettung hält.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Heu, quam est timendus, qui mori tutum putat

Unklarheit ist eine Eigenschaft, die durchaus nicht zu einem Stoff an sich gehört.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. I: Heureka. Ein Gedicht in Prosa. Übers. M. von Baudissin

Wenn ein Mensch verdorben wird, geschieht es in der Regel stufenweise.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. IV: William Wilson. Übers. J. von der Goltz

Die Charaktereigenschaften, welche man die analytischen nennt, sind selbst einer Analyse nur wenig zugänglich.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. IV: Der Mord in der Rue Morgue. Übers. H. Kauders

Ein Mangel der Jugend ist es, sein Ungestüm nicht beherrschen zu können.

Seneca, Die Troerinnen (Troades). V. 250. Übers. Internet Originaltext: Iuvenile vitium est regere non posse impetum

Nicht gut riecht, wer stets gut riecht.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 2,12 Übers. Internet Originaltext: Non bene olet, qui bene semper olet.

Blasiertheit ist ein Armutszeugnis.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Es ist ein Vorrecht flacher Seelen, daß bei ihnen so vieles im Sande verlaufen kann.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Säe was du willst, es sieht dir immer ähnlich.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Manche gerühmte Eigenschaften, wie gleichmäßige Heiterkeit, behagliche Gemütsruhe und dergleichen, sind oft nicht mühsam errungene Tugenden, sondern einfach die Folge eines guten Magens, trefflichen Schlafes und ausgeruhter Nerven.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Wer sich selbst beschuldigt, dem kann geholfen werden; wer sich aber nur rechtfertigt und entschuldigt, der kommt nicht weiter.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Die Reinheit der menschlichen Natur aber wird durch zweierlei erreicht: durch Wissen und durch Tugend.

Hugo von Sankt Viktor, Didascalicon de Studio Legendi, um 1127. Liber Primus. Übers. Internet. Originaltext: Integritas vero naturae humanae duobus perficitur, scientia et virtute.

Die Konvenienz, der äußere Anstand, ist die Dezenz der Seele; sie verhüllt die nackte Wahrheit des Gemüts vor den kalten Menschen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908. Aus: Einige Perlen aus dem reichen Gedankenschatze meiner Mutter. (Anhang)