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26202 Sprüche gefunden

Schönsein ist schön; das brauchst du selbst den Armen und Hässlichen gegenüber nicht zu leugnen; aber dass Gutsein mehr als Schönheit ist, sollst du den Mut haben, auch den Reichen und Schönen klar zu sagen.

Seemann, Funken, 1940

Will viel in dich hinein: Reines – Gemeines. Kannst nur für eines Wohnung sein. Wen lässt du ein ...?

Seemann, Funken, 1940

Zum geraden Menschen braucht es Mut, denn Krämerei liegt uns im Blut.

Seemann, Funken, 1940

Jeder Turm muss verankert sein und jeder Charakter muss erprobt werden auf Verzichten-können und Verzichtet-haben.

Seemann, Funken, 1940

In vielen Fällen kann Charakter, der zum Handeln bestimmt, die Wissenschaft ersetzen, welche bloß Einsicht hervorbringt; die untätige Wissenschaft aber nie den wirkenden Charakter.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Wenige Menschen sind selbstständig genug, um ihren eigenen Weg zu gehen. Die Eitelkeit verleitet sie nachzuahmen, was Erfolg und Beifall hat, ohne zu prüfen, ob ihre Natur der gewählten Rolle zusagt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Charakter ist seltener als Verstand.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Herrschsucht und Geiz sind Leidenschaften, welche nach Maß ihrer Befriedigung fortwährend zunehmen und am schwersten aufzuhalten und zu heilen sind, weil ihnen nicht sobald der Ekel entgegenkommt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Beobachte den Menschen, wie er sich dem Glück Anderer gegenüber verhält, und du kennst sein Herz.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Die Augen der Menschen sind trügerisch und verstellungsfähig, und man kann höchstens im Lachen und in der Handschrift den Charakter der Menschen erkennen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Unruhe und die Unzufriedenheit sind allen Menschen angeboren und sind die am schwersten auszurottenden Unvollkommenheiten, deshalb sind sie der Prüfstein für den Grad der Reife des Herzens.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Der Mensch verkauft seine Prinzipien, wenn der Preis ihn blendet.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Jedes Mal, wenn ich kleine Papierquadrate in eine Schüssel mit Flüssigkeit fallen lasse, habe ich einen eigenartigen und fürchterlichen Geschmack im Mund.

Tesla, My Inventions I − My Early Life, 1919. Übers. Internet

Ich besaß eine starke Entschlossenheit, aber meine Einstellung war mangelhaft.

Tesla, My Inventions I − My Early Life, 1919. Übers. Internet

Ich war wahrhaftig davon besessen zu beenden, was ich begonnen hatte, was mich oft in Schwierigkeiten gebracht hat. Einmal hatte ich begonnen, die Werke Voltaires zu lesen, als ich zu meiner Bestürzung herausfand, dass es nahezu 100 umfangreiche und dazu kleingedruckte Bände gab, die dieses Monstrum verfasst hatte, während es 72 Tassen schwarzen Kaffee pro Tag trank. Es musste vollbracht werden, aber als ich endlich den letzten Band aus der Hand legte, war ich sehr froh und sagte: "Nimmermehr!"

Tesla, My Inventions III − My Later Endeavors, 1919. Übers. Internet

Es gibt Menschen, die sich heißlaufen können wie Räder. Aber man kann nicht zu ihnen hingehen und sagen: wärme mich.

Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Drittes Buch: Besinnungen. Zweite Folge (1929)

Es ist schwachen Naturen gleichsam als Entschädigung gegeben, dass sie leicht vergessen und lustig weiter schwimmen auf der Oberfläche.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Keine Situation im Leben macht uns zu neuen Menschen.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist mit dem Menschenleben wie mit einem weißen Tuche: die erste Farbe, in die es getaucht wird, gibt den Grundton.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Ausdehnung des Wissens hebt die Beschränkung des Herzens nicht auf.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist das beste, auf gewöhnlichem Wege ein guter Mensch zu werden.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)