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26202 Sprüche gefunden

Durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält uns die Natur für ein Leben voll Mühe schadlos.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Erläuterungen zu dem aphoristischen Aufsatz: Die Natur, 1783

Nur wenn das Herz erschlossen, Dann ist die Erde schön. Du standest so verdrossen Und wußtest nicht zu seh'n.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Kein Weg ist zu weit, wenn die Liebe treibt.

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Je größer die Liebe, desto weiter und mannigfaltiger diese ähnliche Welt.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Staatslehre

Die Liebe der meisten Männer ist nichts, als eine Huldigung, welche sie sich selbst bringen.

Gutzkow, Wally, die Zweiflerin, 1835

Es hat sich gegen Liebe die Vernunft ermannt, Und als Empörungsfahne Weisheit aufgesteckt. Die Liebe hat zum Angriff einen Hauch gesandt, Und die Vernunft hat zitternd das Gewehr gestreckt.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Der Liebe Mund Küsst auch den Hund.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Du hattest kein Glück und ich hatte keins; wir nahmen einander, nun haben wir eins. Wo haben wir es denn hergenommen? Es ist vom Himmel auf uns gekommen.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Der schönste Platz Wo die weißen Tauben fliegen, Wohnt mein Schatz und der ist schön; Wo die weißen Tauben fliegen, Muß ich immer wieder gehen. Wo die roten Rosen blühen, Hab’ ich sie zuerst geküßt; Wo die roten Rosen blühen, Meine liebste Weide ist. Wo die grünen Büsche stehen, Singt ein Vogel dies und das; Wo die grünen Büsche stehen, Ist zerdrückt das junge Gras. Wo die klaren Quellen rauschen, Liegt ein Rosenkränzelein; Wo die klaren Quellen rauschen, Ward das schönste Mädchen mein.

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Liebe schaut nicht mit den Augen, sondern mit der Seele, und daher wird der geflügelte Amor blind dargestellt.

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 1600

Ah, ohne Liebe ist das Leben nicht besser als der unbehauene Stein im Steinbruch, bevor der Bildhauer ihm Gott eingefügt hat.

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Liebe ist die Weisheit des Narren und die Torheit des Weisen.

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Lieb' ist nicht wenig und nicht viel, Denn Lieb' ist ohne Maß und Ziel.

Schütze, Gedichte. Aus: Liebesgrundsatz

Es gibt so wenig ein Übermaß an Liebe, wie es ein Übermaß an Wissen und Schönheit gibt.

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Jede neue und ohne unser Zutun und unser Verdienst uns entstandene Liebe ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedürftig.

Baader, Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik, 1831

Der Liebe narbenvolle Pein.

Byron, Der Giaur (The Giaour), 1813

Allein die Liebe vermag Lebewesen in einer solchen Weise zu vereinen, daß sie vollkommen und erfüllt sind, denn sie allein nimmt sie und verbindet sie mit dem, was am tiefsten in ihnen ist.

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Liebe ist wie der wilde Rosenstrauch, Freundschaft wie die Stechpalme. Die Stechpalme ist nichts, wenn die Rose blüht, aber welche blüht beständiger?

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Um glücklich zu sein, braucht man nur eins – man muß lieben, lieben mit Selbstverleugnung.

Tolstoi, Die Kosaken (Казаки), 1863. Olenin

Liebe kann nicht mißtrauen, sie gewärtigt nur Gutes.

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Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Siebentes Hauptstück. Weib und Kind