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26202 Sprüche gefunden

Wie mir Blut und Athem stockte, Süßer Schreck mein Herz befing, Als die schöne Blondgelockte Heut an mir vorüberging! Kaum vermocht' ich sie zu grüßen; Wie verzaubert blieb ich stehn, Lang noch den beschwingten Füßen Im Enteilen nachzusehn. War's das Haar, das fein und golden Leicht sich kraust' um Stirn und Schlaf? War's ein Strahl aus diesen holden Blauen Augen, der mich traf? War's ihr Gang, der reizend schwebte? Dieser Mund, der schweigend sprach? Meine ganze Seele bebte, Und noch immer bebt sie nach. Also bebt wohl bis zum Grunde Der Jasminbusch wonnevoll, Wenn er spürt. es kam die Stunde, Da er wieder blühen soll.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter, Stuttgart 1865

Der Mensch hat hier dritthalb Minuten, eine zu lächeln – eine zu seufzen – und eine halbe zu lieben; denn mitten in dieser Minute stirbt er.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. 4. Hundposttag

In der Liebe ist Liebe allein zu wenig - man muß es dem anderen auch sagen.

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Danke Es ist passiert, es ist geschehen, du hast es gemacht und du hast es geschafft. Ich wollte dir es schon lange sagen, doch das plagen, wagte ich es mir dir nicht zu sagen. Auf eine Art habe ich es dir gesagt, aber du hattest es einfach gewagt. Ich meinte es von Herzen, all die Schmerzen hattest du genommen die ich bekommen hatte. Du hattest mir geholfen, du nahmst all meine Lasten auf dich und doch strahltest du Freude auf mich. Ich konnte es nicht verstehen, aber es schien mir, als wärst du glücklich, doch dies weiß ich nicht. Ich will es dir in diesem Gedicht sagen, es soll alles überragen. Ich stehe dir in meiner Schuld, Ich danke dir für die Geduld. Ich möchte dir auch noch sagen; das du für mich sehr wertvoll bist und dass du mich ja nicht vergisst. Ich hoffe, dass du mir auch so vertraust wie ich dir, dann wird es für mich immer leben, das Leben, das für mich unendlich ist: nämlich die Freundschaft. Ich wollte dir einfach mal danke sagen; Danke für die Freundschaft, die du mir gibst. Danke für die Hilfe ,die du mir gibst. Danke für alles!!! Du bist ein wertvoller Mensch, den ich mag. Der Mensch, der sich ab und zu irrt, aber irren ist menschlich, das tun die besten Menschen auch.

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Sprichst du vom Geist? Wie mag er beschaffen sein? Wer weiß es? Wie aber Liebe beschaffen ist, wissen wir. Sie ist immer stark und die Mutter allen Geistes.

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Die sind es nicht wert geliebt zu werden, die nichts wagen. Liebe um zu leben, lebe um zu lieben.

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Neue Liebe lockert stets das alte Band.

Molière, Don Juan oder Der Steinerne Gast (Dom Juan ou le Festin de pierre), 1665

Barbara Allen Es war im Herbst, im bunten Herbst, Wenn die rotgelben Blätter fallen, Da wurde John Graham vor Liebe krank, Vor Liebe zu Barbara Allen. Seine Läufer liefen hinab in die Stadt Und suchten, bis sie gefunden: “Ach unser Herr ist krank nach dir, Komm Lady, und mach' ihn gesunden.” Die Lady schritt zum Schloß hinan, Schritt über die marmornen Stufen, Sie trat ans Bett, sie sah ihn an: “John Graham, du ließest mich rufen.” “Ich ließ dich rufen, ich bin im Herbst Und die rotgelben Blätter fallen, Hast du kein letztes Wort für mich? Ich sterbe, Barbara Allen.” “John Graham, ich hab' ein letztes Wort, Du warst mein All und Eines; Du teiltest Pfänder und Bänder aus, Mir aber gönntest du keines. John Graham, und ob du mich lieben magst, Ich weiß, ich hatte dich lieber, Ich sah nach dir, du lachtest mich an Und gingest lachend vorüber. Wir haben gewechselt, ich und du, Die Sprossen der Liebesleiter, Du bist nun unten, du hast es gewollt Ich aber bin oben und heiter.” Sie ging zurück. Eine Meil' oder zwei, Da hörte sie Glocken schallen; Sie sprach: Die Glocken klingen für ihn, Für ihn und für Barbara Allen. “Liebe Mutter mach ein Bett für mich, Unter Weiden und Eschen geborgen; John Graham ist heute gestorben um mich Und ich sterbe um ihn morgen.”

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Der Geist baut das Luftschiff, die Liebe aber macht gen Himmel fahren.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1910

Der Mensch ist frei in allem Geistigen, in der Liebe; kann lieben und nicht lieben, mehr und weniger. In allem übrigen ist er nicht frei, folglich nicht frei in allen materiellen Dingen.

Tolstoi, Tagebücher

Und wann ist die Lieb' am reinsten? Die ihrer selbst vergißt. Und wann ist die Lieb' am tiefsten? Wenn sie am stillsten ist.

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Besser stünd' es dem, zu schweigen, der nicht weiß, wie Liebe spricht; kann der Blick nicht überzeugen, überred' die Lippe nicht.

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817

Die Menschen, die wir am meisten verwöhnen, sind nicht immer die, die wir am meisten lieben.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Zwei Herzen, die eins sind, reißen ein Gebirge nieder.

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Das Schlimmste an der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr

Es ist fast immer der Fehler des Liebenden, es nicht zu bemerken, wenn man aufhört, ihn zu lieben.

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Das namenlose Leid der Liebe ist immer dieses gewesen: daß von ihr verlangt wird, ihre Hingabe zu beschränken.

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An allen meinen Leiden ist nur die Liebe schuld.

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Istliebendenn Frevel?

Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 5. Akt, 1. Szene, Luise

Mein Herz ist so voller Sehnsucht, meine Seele schreit nach dir, kannst du es nicht hören, fühlst du es nicht? Ich suche deine Nähe, Ich möchte dich berühren, will dich spüren, will mit dir lachen, möchte mit dir glücklich sein. Die dunkle Nacht wird zum Tag für mich, düstere Wolken verziehen sich, der Himmel ist so klar die Einsamkeit ist vorbei, du bist da, ich liebe dich so sehr.

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Liebende langweilen sich nur deshalb nicht, wenn sie beisammen sind, weil sie beständig von sich selbst reden.

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