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26202 Sprüche gefunden

Ein jeder bewar die thür seynes mundes für den, so in seynen armen schläfft.

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Der Liebe Mittelpunkt ist Gott und auch ihr Kreis, In ihm ruht sie, liebt alls in ihme gleicherweis.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675. Originaltext

Liebe ist die Belohnung für Liebe.

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Die Liebe stirbt nicht, nur die Menschen.

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Gut ist die Herrschaft der Liebe; denn sie zieht den Sinn ihres Getreuen von allem ab, was bös ist.

Dante, Das neue Leben (Vita nova, auch Vita nuova oder La vita nuova), entstanden bis 1293, Erstdruck 1576

Ihr Namen nennen dich nicht. Dich bilden Griffel und Pinsel sterblicher Künstler nicht nach.   Lieder singen dich nicht. Sie alle reden wie Nachhall fernester Zeiten von dir.   Wie du lebest und bist, so trag ich einzig im Herzen, teuerstes Mädchen, dein Bild.   Wäre Herzens Empfindung hörbar, jeder Gedanke würde dann Hymnus sein von dir.   Lieben kann ich dich nur. Die Lieder, wie ich dich liebe, spar ich der Ewigkeit auf.

Ueltzen, H. W. F., Gedichte

Hab ich Lieb, so hab ich Not Hab ich Lieb, so hab ich Not, Meid ich Lieb, so bin ich tot; Nun eh ich Lieb um Leid wollt lan, Eh will ich Lieb in Leiden han.

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Die sich hier liebten, werden sich drüben noch weit inniger lieben und ohne irgendeine Spur von Furcht, noch einmal getrennt zu werden, einander unendlich liebenswert bleiben.

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Die Liebe ist gefährlicher als das ganze Leben.

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Unbeschreiblichkeit Liebe – kann man sie beschreiben? Die Liebe, die wahre Liebe! Ist sie nicht eigentlich unbeschreiblich? Viel zu schön, um mit nichtssagenden Worten die Magie, die sie umgibt, zu zerstören. Sie ist so zerbrechlich, so verletzlich. Sie ist das Kostbarste auf der Welt, schenkt den Menschen Wärme und Hoffnung. Trotzdem wird so leichtfertig mit ihr umgegangen. Viel zu oft wird das Wort ›Liebe‹ gesagt, ohne daß die Menschen von ihrer Bedeutung auch nur die geringste Ahnung haben. Liebe kann man nicht beschreiben, man fühlt sie einfach. Alle, die meinen, sie in Worte fassen zu können, haben noch nie wahre Liebe gespürt. Wenn sie das hätten, wüßten sie, daß sie unbeschreiblich ist.

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Der Topf selbst wählt sich das Gemüse.

Catull, Gedichte (Carmina), 116 Gedichte in 3 Gruppen. 94. Übers. Internet Originaltext: Ipsa olera olla legit.

Für den Liebenden ist auch im Winter Frühling.

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Der Mensch ist so viel Mensch wie er liebt.

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Die Liebe ist ein Edelstein, Sie brennt jahraus, sie brennt jahrein, Und kann sich nicht verzehren; Sie brennt, solang noch Himmelslicht In eines Menschen Aug sich bricht, Um drin sich zu verklären. Und Liebe hat der Sterne Macht, Kreist siegend über Tod und Nacht, Kein Sturm, der sie vertriebe! Und blitzt der Haß die Welt entlang, Sie wandelt sicher den alten Gang, Hoch über den Wolken, die Liebe!

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Ein Liebespaar ist wie Sonnenauf- und untergang; es gibt sie alle Tage, aber wir sehen sie selten.

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Liebe ist der seltsame Zustand, den alle belächeln, bevor sie von ihm befallen sind.

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Wahre Liebe ist nicht ohne Lohn, doch sie liebt nicht für Lohn.

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Nie kann eine Frau vergessen zu lieben, sie möge dichten oder herrschen.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Kapitel. Erziehung der Mädchen. § 100

Man liebt noch den Ort der Liebe, wenn man gegen die Person keine mehr hat.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Februar 1793

Liebe ist ein Auszug aus allen Leidenschaften auf einmal.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Februar 1793

Liebe ist der Lebengeist ihres Geistes, ihr Geist der Gesetze, die Springfeder ihrer Nerven.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Kapitel. Natur der Mädchen. § 83