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26202 Sprüche gefunden

Die Liebe beginnt damit, daß man sich selbst betrügt, und sie endet damit, daß man andere betrügt.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Die sogenannte griechische Liebe, die platonische, ist im Grunde die höchstmögliche Zuneigung überhaupt.

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Schaut alle, wie die betrogen sind, die ihre Liebe etwas anderem zuwenden; ihr falschen Liebhaber, weichet fern von mir, kommt mir niemals mehr nahe; ich habe in meinem Herzen das einzige Lieb erkoren, durch das Herz, Seele, Verlangen und all meine Kräfte gesättigt werden mit unvergänglicher inniger Liebe.

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Man sagt: Die Liebe ist eine Trunkenheit, bei der der Trunkene nur durch den Anblick seines Geliebten wieder nüchtern werden kann. Die Trunkenheit aber, die bei der Schau entsteht, kann man nicht beschreiben.

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Man liebt den anderen nicht, wenn man sich nichts von ihm schenken lassen will.

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Ein Tor, wer immer stille steht, Drum Lebewohl, und reisen wir! Ich lobe mir, ich lobe mir, Die Liebe, die auf Reisen geht! Drum säume nicht, Und träume nicht, Wer meinen Wink versteht!

Platen, Die verhängnisvolle Gabel. Ein Lustspiel in fünf Akten, 1826. 4. Akt, Sirmio

Schicke dich, geliebtes Kind, in unruhevolle Zeiten; dann und wann kann Sturm und Wind unverhofft in Hafen leiten. Nun ist wohl niemand besser dran, als wer getreu und klug und ewig lieben kann.

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Die Vernunft ist gut, aber besser ist die Liebe, die uns der Vernunft entreißt. Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben.

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Der Liebende kann keinen Grund angeben, warum er einen bestimmten Menschen liebt, denn es gibt für alles eine Ursache außer für die Liebe.

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Der Liebende blickt in einen Spiegel, in dem er sein Selbst entdeckt.

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Viele werden geboren, aber wer davon wird je wirklich geliebt werden?

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Wer dich liebt, wird dich weinen machen.

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Liebe ist die Antriebsfeder des Lebens.

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Wo die Liebe nicht gehen kann, da wird sie kriechen.

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Liebe und Alkohol haben etwas gemeinsam: Beides macht abhängig - und das Schlimme daran ist, daß es sich zu Anfang auch noch gut anfühlt. Bis man merkt, was los ist, sitzt man oft genug schon viel zu tief drin. Deshalb sollte man die Finger davon lassen.

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Wenn alle Bäume dieser Welt Stifte wären und alle Wasser wären Tinte und der Himmel wäre ein einziges großes Stück Papier, es würde nicht ausreichen, um deine Schönheit zu beschreiben.

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Ach wie ist's möglich Ach, wie ist's möglich dann, Daß ich dich lassen kann! Hab dich so herzlich lieb, Das glaube mir! Du hast das Herze mein Ganz mir genommen ein, Daß ich kein andre lieb, Als dich allein! Blau blüht ein Blümelein, Das heißt Vergiß nicht mein, Das Blümelein leg ans Herz, Und denk an mich! Stirbt Blum' und Hoffnung gleich, Wir sind an Liebe reich, Denn die stirbt nicht bei mir, Das glaube mir! Wär' ich ein Vögelein, Bald wollt' ich bei dir sein, Scheut' Falk' und Habicht nicht, Flög' schnell zu dir. Schöß mich ein Jäger tot, Fiel' ich in deinen Schoß, Sähst du mich traurig an, Gern stürb' ich dann!

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Lethe Jüngst im Traume sah ich auf den Fluten Einen Nachen ohne Ruder ziehn, Strom und Himmel stand in matten Gluten Wie bei Tages Nahen oder Fliehn. Saßen Knaben drin mit Lotoskränzen, Mädchen beugten über Bord sich schlank, Kreisend durch die Reihe sah ich glänzen Eine Schale, draus ein jedes trank. Jetzt erscholl ein Lied voll süßer Wehmut, Das die Schar der Kranzgenossen sang - Ich erkannte deines Nackens Demut, Deine Stimme, die den Chor durchdrang. In die Welle taucht ich. Bis zum Marke Schaudert ich, wie seltsam kühl sie war. Ich erreicht' die leise ziehnde Barke, Drängte mich in die geweihte Schar. Und die Reihe war an dir zu trinken, Und die volle Schale hobest du, Sprachst zu mir mit trautem Augenwinken: "Herz, ich trinke dir Vergessen zu!" Dir entriß in trotzgem Liebesdrange Ich die Schale, warf sie in die Flut, Sie versank, und siehe, deine Wange Färbte sich mit einem Schein von Blut. Flehend küßt ich dich in wildem Harme, Die den bleichen Mund mir willig bot, Da zerrannst du lächelnd mir im Arme Und ich wußt es wieder - du bist tot.

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Vergänglichkeit der Schönheit Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand Dir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen. Der liebliche Corall der Lippen wird verbleichen; Der Schultern warmer Schnee wird werden kalter Sand. Der Augen süßer Blitz, die Kräffte deiner Hand, Für welchen solches fällt, die werden zeitlich weichen. Das Haar, das itzund kan des Goldes Glantz erreichen Tilgt endlich Tag und Jahr als ein gemeines Band. Der wohlgesetzte Fuss, die lieblichen Gebärden, Die werden theils zu Staub, theils nichts und nichtig werden, Denn opfert keiner mehr der Gottheit deiner Pracht. Diss und noch mehr als diss muß endlich untergehen, Dein Hertze kan allein zu aller Zeit bestehen Dieweil es die Natur aus Diamant gemacht.

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Siehst du das Kind dort auf der Wiese spielen? Es lächelt froh dem blauen Himmel zu; Was Freud' ihm gibt, das scheint es nur zu fühlen, Kein inn'rer Schmerz verkümmert seine Ruh. Und Blumen pflückt's mit kindlichem Verlangen, Nur wenn ein Dorn die zarte Hand gefangen, Schleicht das Gefühl der Unlust in sein Herz; Ein Veilchen winkt, sein Kummer ist vergangen. Die Lust wohnt in uns, außer uns der Schmerz.

Schulze, E., Episteln. Aus: Der Lenz erschien mit goldenem Gefieder

Ich lieb' ein Lieb; das mich berückt – ich schweig'; wer's ist! Ob Sehnsucht auch mein Herz bedrückt – ich schweig', wer's ist! Erreiche ich mein Ziel auch nicht – mein Herz ruht nicht: Des Herzens Ruh mein Traum beglückt – ich schweig', wer's ist! Brennt tulpengleich vor Schmerz mein Herz, brandmal-erfüllt: Mein Fürst, mit Schönheitsmal geschmückt – ich schweig', wer's ist! Ob man mich auch zersägen mag, dem Kamme gleich: In wessen Haar mein Haupt ich drückt' – ich schweig', wer's ist! Und schneiden sie in Stücke mich, wie Ohren klein – Wer ohrberingt mich keck entzückt – ich schweig', wer's ist!

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