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26202 Sprüche gefunden
Gepriesen sei der Tag, der Mond, das Jahr, die Jahr- und Tageszeit, der Augenblick, das schöne Land, der Ort, da mein Geschick sich unterwarf ein schönes Augenpaar. Gepriesen sei die erste süße Qual der Strahlen ihres Blicks, die mich bezwangen, die Pfeile Amors, die mein Herz durchdrangen, die Herzenswunden tief und ohne Zahl. Gepriesen sei’n die Stimmen, die im Leeren verhallten, nach ihr rufend, dort und hier, das Seufzen, Weinen, Bitten und Begehren, gepriesen seien Feder und Papier, die ihren Ruhm verkünden und die schweren Gedanken, die ihr nah sind, einzig ihr.
Ohne Liebe ist nichts zu erreichen, es sei denn mit Gewalt.
Liebe ist von allen menschlichen Empfindungen die am meisten bildsame. Sie nimmt jede Form an: dem Boden gemäß, in dem sie Wurzel schlägt.
Die Menschen sollen sich so lieb haben, daß sie sich allein lassen können. Damit achtet einer den andern.
Ich liebe dich Mir ist, als müßt' ich immer sagen: Ich liebe dich, Und mag nicht auszusprechen wagen: Ich liebe dich. Die Maienlüfte säuseln wieder, Ich lausche hin, Und alle Blütenzweige klagen: Ich liebe Dich. Der Sang der Vögel ist erwachet, Ich lausche hin, Und alle Nachtigallen schlagen: Ich liebe dich. So frag' die Lüfte, frag' die Blumen, Die Vögel all, Vielleicht, daß sie für mich dir sagen: Ich liebe dich. Ich wandle fern von dir und habe Nur einen Trost In diesen schönen Frühlingstagen: Ich liebe dich.
Sehnsucht nach Liebe Alles liebet, alles scherzet In der fröhlichen Natur; Alles küsset, alles herzet Auf den Höhn, in Wald und Flur! Läßt der holde Lenz sich nieder, Sanft umschwärmt vom lauen West, Senkt der Vogel sein Gefieder, Bauet liebend sich ein Nest. Und der Löwe flieht das Morden, Das sonst höchste Lust ihm schafft; Er verläßt der Brüder Horden, Huldigt Amors Zauberkraft. Und dir soll ich mich entziehen, Die uns menschlich fühlen lehrt? Liebe! ach, dich soll ich fliehen, Die der Tiger selbst verehrt? Ich allein nur soll dich meiden, Holde Spenderin der Lust? Ich soll wilde Tiere neiden Um das Fühlen ihrer Brust? Nein! dem schönsten aller Triebe Sei mein fühlend Herz geweiht! Schenke mir Themirens Liebe, Amor, Gott der Zärtlichkeit!
So behaupte demnach auch ich, daß unter den Göttern Eros der älteste und herrlichste und der hilfreichste ist für die Menschen zum Besitz der Tugend und Glückseligkeit im Leben und im Tode.
Wenn wir, durch Schicksale und Erfahrungen geschult, das Leben betrachten, so zeigt sich uns die Liebe als ihre mächtigste Kraft.
In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen.
Wenn du dich nach Liebe sehnst, suche sie nicht in anderen Menschen. Finde sie in dir und gib sie denen, die sie in sich gefunden haben, um sie dir zu geben.
Amor schießt so oft daneben, weil er auf die Beine schaut, während er aufs Herz zielt.
… und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?
Das Liebhaben ist gewiß das größte Wunder im Himmel und auf Erden und das einzige, von dem ich mir vorstellen kann, daß ich es in Ewigkeit nicht satt bekommen werde.
Alles was auf Erden besteht, beruht auf Ehre und Treue, wer heut' die alte Pflicht verrät, verrät morgen auch die neue. Jede Gabe ist ein Geschenk Gottes, der Charakter aber ein Produkt der eigenen Seele, weshalb Gaben entzücken, Charaktere aber geliebt werden. Denn nur der ist reich, der geliebt wird und lieben darf.
Es gibt wohl manches, was entzücket, Es gibt wohl vieles, was gefällt; Der Mai, der sich mit Blumen schmücket, Die güldne Sonn' im blauen Zelt. Doch weiß ich eins, das schafft mehr Wonne Als jeder Glanz der Morgensonne, Als Rosenblüt' und Lilienreis: Das ist, getreu im tiefsten Sinne Zu tragen eine fromme Minne, Davon nur Gott im Himmel weiß.
›Einzigartig‹ ist ein Wort, mit dem man etwas Besonderes beschreibt: eine Umarmung, einen Sonnenuntergang, eine Person, die mit einem Lächeln oder einer freundlichen Geste Liebe verbreitet. ›Einzigartig‹ beschreibt Menschen, die Herzensgüte besitzen und die Gefühle anderer nicht vergessen. ›Einzigartig‹ beschreibt etwas, das bewundert wird und wertvoll ist, und das nie ersetzt werden kann. ›Einzigartig‹ ist das Wort, das Dich am besten beschreibt.
In seinen Augen gab es nur ein geliebtes Antlitz, und das bestrahlte ihn. Er hatte es angeschaut, bis es nicht mehr verschwinden konnte. Nur in ihr hatte er Atem und Sein. Sie war seine Stimme. Er sprach nicht mit ihr, sondern hing an ihren Lippen. Sie war sein Augenlicht, sein Auge folgte ihrem, und es färbte alle seine Ziele. Er hatte aufgehört, in sich selbst zu leben. Sie war sein Leben, der Ozean, in dem der Strom all seiner Gedanken endete. Auf einen Laut, eine Berührung von ihr, wogte sein Blut, und seine Wange wechselte stürmisch die Farbe.
Liebe, die sich nicht jeden Tag selbst erneuert, wird zuerst zur Gewohnheit und dann zur Sklaverei.