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26202 Sprüche gefunden
Alles fühlt die süßen Triebe, Auch der Stolz, der sie verschwur: Alles ladet euch zur Liebe, Jugend, Frühling und Natur.
Zu der Zeit liebt sich's am besten, wenn man noch denkt, dass man allein liebt und noch kein Mensch so geliebt hat und lieben werde.
Lieb' ja ist, wie ein Bruder, ein Gast und nahender Fremdling jenem Mann, der im Herzen auch nur ein Weniges fühlet.
Die Liebe fordert, daß wir jedem Menschen zu Hilfe kommen, der in Not ist, auch wenn wir feststellen, daß er Fehler hat.
Eine Heimat wüßte ich uns beiden ... Eine Heimat wüßte ich uns beiden, Wo im Schoß der Nacht in Wolkenreichen Liegt des Mondes Stadt, in grünen Weiden Kleiner Inseln, wo die Herden streichen. In das gelbe Rund der Türme träten Wir zu zweit, zu ruhn, wo einsam leuchtet Noch ein Licht. Zu horchen auf den späten Gang der Nacht, wenn Tau die Wiesen feuchtet. Meine Hände wollten dann versinken In dem Haar dir, in die Kissen zögen Deinen Kopf sie, gäben mir zu trinken Ewigen Schlaf von Mundes Purpurbögen.
Du nahmst für Liebe, daß ein junges Mädchen auf eigene Lebensbetätigung verzichtete, ein junges Mädchen, das auf das Glück wartete; das deinen Wünschen entgegenflog in der Hoffnung, du würdest auch den seinigen entgegenkommen.
Man muß ganz uneigennützig lieben.
Wie schwierig ist es, nicht ungerecht gegen diejenigen zu werden, die man liebt.
Der Tod der Liebe ist das traurigste Sterben.
Über die Heide Über die Heide hallet mein Schritt; dumpf aus der Erde wandert es mit. Herbst ist gekommen, Frühling ist weit – gab es denn einmal selige Zeit? Brauende Nebel geistern umher; schwarz ist das Kraut und der Himmel so leer. Wär' ich hier nur nicht gegangen im Mai! Leben und Liebe – wie flog es vorbei!
Spannung Zwei Körper sind einander wohl bekannt, Zittern vor Verlangen nach sinnlicher Berührung. Bewegungen ausgeführt voll rhythmischer Sehnsucht steigern Die Sucht mehr, noch mehr zu bekommen. Atem kommt stoßweise und aus den Tiefen der menschlichen Lust, Befriedigung verlangend. Verstand setzt aus, Denken ist sinnlos, Hände, Finger, Lippen alles weiß instinktiv Wo was gefällt und was wie. Schweißperlen auf bebenden Körper als stumme Zeugen des Gefallens und des Genießens. Aus tiefem Atem wird sehr bald Genußvolles leises Stöhnen bereitwillig lauter werdend. Zärtliches Knabbern an Hals und Ohr Wandelt sich zu forschen, stürmischen Bissen. Jede Berührung elektrisiert wie tausend Volt, durchdringt die Haut, erfaßt jede Zelle. Spannung durchzieht alle Muskeln um sich In einer Explosion aus Gefühlen und Begierden zu entladen. Hände suchen nach Halt, finden Haut, Krallen sich in die Decke, versuchen Den Körper nicht entkommen zu lassen. Die Seele fliegt, der Körper sinkt, Alle Spannung entladen, alle Muskeln weich. Nur noch kuscheln, im Schlaf versinkend Flüstern: "Ich liebe dich".
Mir kam heute in den Sinn, daß die selbstloseste Liebe am Ende nur der größte Egoismus ist und daß die größte Demut und Sanftmut im Grunde nichts anderes ist als entsetzlicher Stolz und versteckte Heftigkeit.
Der Unterschied zwischen Liebschaft und Liebe ist ungefähr der gleiche wie zwischen einem Gassenhauer und einer Symphonie.
Liebe gleicht die natürliche Feindschaft aus zwischen Mann und Weib.
Den heilt vom Schmerze nur des Todes Hand, Der sich betrogen in der Liebe fand.
Liebe beginnt und steigt durchaus nur an der Gegenliebe und mit ihrem wechselseitigen Erraten.
Das Maß der Seligkeit mißt ihr die Liebe ein; Je völler du von Lieb, je selger wirst du sein.
Was wär die Ros in ihrer stolzen Pracht, Hätte die Sonn ihr Duften nicht entfacht? Ähnlich wie Blumen nur im Licht gedeihen, Erblüht die Maid im Strahl der Lieb allein.