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Ihr Quellen der Erd! ihr Blumen! und ihr Wälder und ihr Adler und du brüderliches Licht! wie alt und neu ist unsere Liebe! – Frei sind wir, gleichen uns nicht ängstig von außen; wie sollte nicht wechseln die Weise des Lebens? wir lieben den Aether doch all und innigst im Innersten gleichen wir uns.
O das ist herrlich, daß jeder glaubt, mehr vom andern zu empfangen als er gibt! O Liebe, Liebe! Die Armut des Reichtums - und welche Kraft wirkt's in mich, da ich im andern alles umarme, was mir fehlt, und ihm noch dazu schenke, was ich habe.
Auch ich habe eine schöne Bestimmung. Ich liebe und werde geliebt; ist das nicht genug?
Was ist Liebe, und warum ist sie das größte Gut: weil sie eine übermächtige Begeisterung ist, niemals zurückhaltend und besonnen, ganz Verschwendung? Sie ist ein wundersames sicheres Wissen, allem anderen Vorwitz überlegen: Alle Kenntnis ist nur ein Abgeleitetes von ihr, eine Abzahlung. In der Liebe ist der Einzelne nicht länger sein eigener alberner Lehrmeister, süße Himmelsluft atmet er ein. Er ist eingehüllt in die Ehrfurcht vor der Wirklichkeit und mischt sie mit dem, was wahrhaft und allein gut ist. Er lauscht auf alle Weissagungen der Natur mit zitternder Luft. Und wenn wir aufrichtig miteinander sprechen - wer ist da der Unglückliche? Doch nur, wer die Liebe nicht hat.
Das Vergnügen bei der Liebe liegt im Lieben, und das Glück in der Leidenschaft, die man empfindet, und nicht in der, die man erregt.
Lieb' ohne Lust – o welche Pein! Lust ohne Liebe – wie gemein! Die beiden aber im Verein Gewähren uns das höchste Sein.
An A.B. *** Was kann in Eile man zu ihr in Versen sagen? Ich bin der Wahrheit ziemlich treu. Fehlt mir die Zeit, muß ich: Du bist die Schönste!, sagen; und wenn ich Zeit hab- bleibt's dabei.
Ich hatte einst ein Liebchen, seht, und habe gern mit ihr gespielt, und ihr doch nicht den kopf verdreht- ich habe nie so hoch gezielt.
An *** Nein, nein, ich gebe mich, ich kann und darf es nicht, der Liebe nicht mehr hin, ich muß ihr widerstehen; mein Herz verlangt nach Ruh, verlangt nach Gleichgewicht, es soll hinfort nicht mehr entflammen und vergehen; genug hab ich geliebt; doch warum wird mir leicht, warum will sich mein Geist in flüchtigen Träumen lösen, wenn es geschieht, daß stumm an mir vorüberstreicht ein junges, himmlisches, unschuldig reines Wesen, und naht und sich verliert?... Ist's meinem Blick verwehrt, in traurig-süßer Lust dem Mädchen zu begegnen, ihr leise nachzugehn und, still in mich gekehrt, mit Freude und mit Glück das Leben ihr zu segnen und für sie zu erflehn das wohl der ganzen Welt, der Seele heitere Ruh, ein schattenloses Leben, ach, auch das Glück des Manns, dem sie so wohlgefällt, daß er gewillt ist, ihr den Namen Frau zu geben.
Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an- und ineinander bindet und verwebt.
Die Liebe ist ein inniges Ineinandersein; ich bin nicht von dir getrennt, wenn es wahr ist, daß ich liebe.
Liebe ist der Schleier zwischen Liebenden.
Liebe ist darum so schön, weil sie vor Selbstliebe schützt.
Ja, die Lieb ist 'n eigen Ding.
So sag doch, Narr, was würdest du tun, wenn dein Geliebter dich nicht mehr liebte? Da antwortete der und sprach: "Ich würde weiter lieben, um nicht zu sterben. Denn Liebe ist Leben, Nichtlieben ist Tod."
Die Liebe aber ist das Höchste.
Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere Verzauberung muß ihr weichen.