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26202 Sprüche gefunden

Die Liebe ist die Poesie der Sinne.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829. Die Prädestinierten. Format XXVI. Beginne niemals die Ehe mit einer Notzucht!

Was ist die Welt, wenn sie mit dir Durch Liebe nicht verbunden? Was ist die Welt, wenn du in ihr Nicht Liebe hast gefunden?

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Ich wand ein Sträußchen morgens früh, Das ich der Liebsten schickte; Nicht ließ ich sagen ihr, von wem Und wer die Blumen pflückte. Doch als ich abends kam zum Tanz Und tat verstohlen und sachte, Da trug sie die Nelken am Busenlatz Und schaute mich an und lachte.

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Lieb ohne Worte Mich erfüllt Liebestoben zu dir! Ich bin deinst, als ob einst wir vereinigst. Sei du meinst! Komm Liebchenstche zu mir – ich vergehste sonst sehnsuchtstgepeinigst. Achst, achst, schwachst schwachst arms Wortleinstche, was? – – – Genug denn, auch du, auch du liebsest. Fühls, fühls ganzst ohne Worte: sei Meinstlein! Ich sehne dich sprachlosestes.

Morgenstern, C., Gedichte. Alle Galgenlieder

Am Ende all meiner Wege, bist du mein Ziel Am Ende all meiner Nächte, bist du mein Morgen Am Ende all meiner Gedanken, bist du meine Ruhe Am Ende all meiner Tage, will ich in deinen Armen sein.

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Die Erregung des Eigenwillens geschieht nur, damit die Liebe im Menschen einen Stoff oder Gegensatz finde, darin sie sich verwirkliche.

Schelling, Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit, 1809

Als meine Oma Arthritis bekam, konnte sie sich nicht mehr bücken, um ihre Fußnägel zu lackieren. Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.

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Mein Herz, das dich liebt, ist in tausend Stücke zerbrochen. Doch es bleibt erhalten in jedem einzelnen Splitter.

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Ich kann lieben, mit voller Seele lieben und die verzehrendste Glut der Leidenschaft in meinem Herzen brennen lassen, ohne den Geliebten für etwas anderes zu nehmen, als für die Nahrung meiner Leidenschaft, an der sie immer von neuem sich erfrischt.

Stirner, Der Einzige und sein Eigentum, vordatiert auf 1845, aber erschienen bereits im Oktober 1844. Zweite Abteilung: Ich. II. Der Eigner. 2. Mein Verkehr

Liebesdienste erweisen die Frauen dem Manne, bis er ganz ergeben ist. Ziehen dann ihn mit Liebesbanden gefesselt wie einen Fisch aufs trockene Land.

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Wo Liebe ist, ist Leid nicht weit.

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Lumpella Du sahst mich in der Jugend Prangen, Wie ein Gebild aus Himmels Höhn, Mit züchtigen verschämten Wangen Von Dir, mein lieber Schlande, geh'n. Ich gieng ohn' alles Gut und Habe, Ins Leben irrt ich wild hinaus, Und bat mich um eine milde Gabe in manchem Ort, in manchem Haus. Da kam auf einmal ein Gens d'arme, Und nahm mich züchtig an dem Arm. Erröthend folgt' ich seinen Spuren, Er brachte mich ins Zuchthaus nun, Da hieß es, daß ich wegen Huren Drei Jahre lang soll Buße thun. Die Zeit ist aber jetzt vorbei, Gottlob, ich bin nun wieder frei.

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Wenn du liebst bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen willst du immer noch zusammen sein und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so und es ist sieht krass aus wenn sie sich küssen.

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Hüte dich vor den Torheiten der Liebe.

Platen, Lebensregeln, 1817. [51]

Die Liebe ist wie der Mond: Wenn sie nicht zunimmt, dann nimmt sie ab.

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Alle anderen Dinge ziehen ihre Zerstörung nach sich. Nur unsere Liebe verfällt nicht. Sie hat kein Morgen und kein Gestern.

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Vielleicht bedeutet Liebe, daß man die Hände so voller Geschenke hat, daß man sie nicht mehr ausstrecken kann, um ein Geschenk entgegenzunehmen.

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Gott hat mich con amore geschaffen, wie sollte ich da im Mindesten mich gegen dieses con amore auflehnen. Gefällt es ihm, so gefall ich mir noch besser.

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Leben bringt Leben hervor. Energie schafft Energie. Indem man sich verschenkt, wird man reich.

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Man liebt am schönsten und reinsten die Wesen, die nicht wiederlieben, Hunde, Kinder; Geliebte, von denen man nichts fordern kann.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Nimm dein Lippenpaar zurück, das so süß verlogen schwur, und dein Augenpaar, das Glück sagt, doch ist mein Unglück nur – meine Küsse gib, ach gib, meine Lippen, seid versiegelt. Lieb, ach Lieb war Hieb, nur Hieb, auch mein Herz wird jetzt verriegelt.

Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), Erstdruck 1623