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26202 Sprüche gefunden

Mutti sagt von Vati selbst wenn er verschwitzt und schmutzig ist, daß er toller aussieht als Brad Pitt, das ist Liebe.

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Von allen Teufeln kennen Sie vielleicht nur den kleinsten, das Beelzebübchen Amor, den artigen Croupier der Hölle, und diese selbst kennen Sie nur aus dem »Don Juan«, und für diesen Weiberbetrüger, der ein böses Beispiel gibt, dünkt sie Ihnen niemals heiß genug, obgleich unsere hochlöblichen Theaterdirektionen soviel Flammenspektakel, Feuerregen, Pulver und Kolophonium dabei aufgehen lassen, wie es nur irgend ein guter Christ in der Hölle verlangen kann.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 1

Spätherbstnebel, kalte Träume, Überfloren Berg und Tal, Sturm entblättert schon die Bäume, Und sie schaun gespenstisch kahl. Nur ein einz'ger, traurig schweigsam Einz'ger Baum steht unentlaubt, Feucht von Wehmutstränen gleichsam, Schüttelt er sein grünes Haupt. Ach, mein Herz gleicht dieser Wildnis, Und der Baum, den ich dort schau Sommergrün, das ist dein Bildnis, Vielgeliebte, schöne Frau!

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Neuer Frühling, 43.

Und oft will man mit der Liebe nur den Neid überspringen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Freund

Also redet alle große Liebe: die überwindet auch noch Vergebung und Mitleiden.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Von den Mitleidigen

Die Liebe regiert den Hof, das Lager, das Wäldchen, und die Menschen unten sowie die Heiligen oben, denn die Liebe ist der Himmel, und der Himmel ist die Liebe.

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XLIV Wär’ dieses Leibes träger Stoff der Geist, vermöchte keine Ferne uns zu trennen, durch Räume wär’ ich rasch dir nachgereist und wollte keine Grenze anerkennen. Und ständ’ mein Fuß gebannt am fernsten Ort, dem Geiste wahrlich wär’ zum Spott die Schranke, ich dächte über Land und Meer mich fort und schon am Ziele wäre der Gedanke. Mich tötet der Gedanke, daß ich nicht Gedanke bin, um stets dich aufzufinden: mein Element erzwingt mir den Verzicht, das Hindernis des Raums zu überwinden. Von Erd und Wasser, die in mir vereint, sind schwer die Tränen, die ich dir geweint.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

O laß, was stumme Liebe schrieb, gewähren: sie wird dich lehren, mit dem Aug' zu hören.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett XXIII. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Für keinen Liebhaber halte ich dich, Wenn du das meine mehr liebst als mich.

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Wahnwitzige, Poeten und Verliebte bestehn aus Einbildung. Der eine sieht mehr Teufel, als die weite Hölle faßt: der Tolle nämlich; der Verliebte sieht nicht minder irr.

Shakespeare, Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream), Erstdruck 1600

Die wahre Liebe will nichts als lieben.

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Das Edelste an der Liebe ist das Vertrauen zueinander.

Grosse, Untreu aus Mitleid, 1868

Ein Narr ist eher von der Narrheit zu curirn als ein Liebhaber von der Lieb.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Ich werde meineidig (welches doch ein großer Beweis von Treulosigkeit), wenn ich liebe: Und wie kann das echte Lieben sein, welches mit Untreue begonnen wird?

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

So wie es nicht zwei Götter im Himmel gibt, so gibt es nicht zwei, die sich wahrhaft lieben auf Erden.

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Liebe ist die gangbarste Münze aller Völker und aller Zeiten.

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Liebe bringt dich zum Lächeln, wenn du eigentlich müde bist.

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Sag, womit ist zu vergleichen der getäuschten Liebe Pein? Frag den Garten, dessen Blumen schneien in den Frühling ein.

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So drückend ist kein Menschenlos auf Erden, Es kann erleuchtet durch die Liebe werden.

Lingg, H., Gedichte

Doch Lieb, in Frauenaugen erst gelernt, Lebt nicht allein, vermauert im Gehirn, Nein, mit der Regung aller edler Geister Strömt sie gedankenschnell durch jede Kraft Und zeugt jedweder Kraft zwiefache Kraft, Weit höher als ihr Wirken und ihr Amt. Die feinste Schärfe leiht sie dem Gesicht: Wer liebt, des Auge schaut den Adler blind! Wer liebt, des Ohr vernimmt den schwächsten Laut.

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

Wer je gelebt in Liebesarmen Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen; Und müßt' er sterben fern, allein, Er fühlte noch die sel'ge Stunde, Wo er gelebt an ihrem Munde, Und noch im Tode ist sie sein.

Storm, T., Gedichte