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26202 Sprüche gefunden

Lulu Ich liebe nicht den Hundetrab Alltäglichen Verkehres; Ich liebe das wogende Auf und Ab Des tosenden Weltenmeeres. Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst, Urewige Wissenschaft ist, Die Liebe, die heilige Himmelsgunst, Die irdische Riesenkraft ist. Mein ganzes Innre erfülle der Mann Mit Wucht und mit seelischer Größe. Aufjauchzend vor Stolz enthüll' ich ihm dann, Aufjauchzend vor Glück meine Blöße.

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Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du es den ganzen Tag alleine gelassen hast.

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Ich hab' eine glitzernde Perle gekannt, Mich däuchte sie wunderfein – Doch als ich sie hielt in meiner Hand, War's nur ein Kieselstein. Ich hab‘ eine rote Rose gepflückt, Zart wie des Lenzes Hauch, Doch als ich damit meinen Busen geschmückt, Auch ein Herz, ein Herz wurde mir gesandt, Ich glaubte es liebend – heiß; Doch als ich das Herz an meines band, War's fühllos kalt wie Eis. – Johanna Ambrosius

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Die Liebe, die uns folgt, wird oft lästig, doch dankt man ihr als Liebe.

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Jüngst als Lisettchen im Fenster saß, Da kam Herr Filidor Und küßte sie, Umschlang ihr weiches, weißes Knie; Und sagt ihr was ins Ohr, Ich weiß nicht was. Dann gingen beide fort, er und sie, Und lagerten sich hier, Im hohen Gras Und triebens frei in Scherz und Spaß; Er spielte viel mit ihr, Ich weiß nicht wie. Zum Spiele hatt er viel Genie, Er triebs gar mancherlei, Bald so, bald so, Da wars das gute Mädel froh, Doch seufzte sie dabei, Ich weiß nicht wie? Das Ding behagt dem Herren baß Oft gings da capo an? Doch hieß es drauf, Nach manchem, manchem Mondenlauf, Er hab ihr was getan; Ich weiß nicht was.

Novalis, Gedichte. Ich weiß nicht was. Ballade

Brichst du den Bund, so ist's nicht anzufechten; das Recht der Liebe ruht ja nicht auf Rechten.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett XLIX. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Bisher ist noch jede Liebe eines natürlichen Todes gestorben.

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Ein Herz, das nichts zu lieben hat, Wird allgemach erkalten – Bleibt unbelastet der Magnet, Kann bald er nichts mehr halten.

Leixner, Deutsche Worte, 1887

Amor, der schlaue Plagegeist des menschlichen Geschlechts.

Cervantes, Der Eifersüchtige von Extremadura (El celoso extremeño), 1613

Mangelhafte Schöpfung Zwei Augen, Dich zu sehen, Zwei Ohren, Dich zu hören, Zwei Arme, Dich zu fassen, Und, ach, um Dich zu küssen, Nur einen Mund, o Holde! Das will mir gar nicht passen!

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Die Luft ist voll von deinem Duft Die Luft ist voll von deinem Duft, O süßer Leib du von Jasmin! Die Uhr schlägt drei. Am Horizont Die ersten rosa Wolken ziehn. Die ersten rosa Wolken ziehn Am Horizont. Die Uhr schlägt drei. O süßer Lieb du von Jasmin, Die Luft ist voll von deinem Duft!

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Lebe wohl! Eine dicke Tigerschlange liegt müde um mein Herz geringelt ihre satten Augen thun sich zu. Einmal züngelt ihre dünne Zunge noch. Sie schläft ... Lebe wohl, mein blutend Täubchen Du.

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Du Da du getreten in mein Leben ein, Da wich die Nacht dem hellen Morgenschein; Weit offen stand des Himmels festlich Tor, Und eine Rosenlandschaft stieg empor.

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Im Allgemeinen: Der Jüngling schwört es und der Mann vergißt es. Der sagt: so soll es sein! und der: so ist es.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.

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Nur die Liebe vermag alle Knoten zu lösen.

Tolstoi, Tagebücher. 1900

Die Liebe stirbt nicht; wie sollte sie aber leben ohne Wiedervereinigung?

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Nach dem Tode seiner Gattin zu Pfarrer Stein

Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.

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Fühl alle Lust, fühl alle Pein Zu lieben und geliebt zu sein, So kannst du hier auf Erden Schon ewig selig werden.

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Zur Unzeit Ich wollte, wie gerne, dich herzen, Dich wiegen in meinem Arm, Dich drücken an meinem Herzen, Dich hegen so traut und so warm. Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, Mit Verdrießlichkeit wohl den Mann; Und wollt ich an dich mich schmiegen, Ich täte nicht weise daran. Wohl zieht vom strengen Norden Ein trübes Gewölk herauf, Ich bin ganz stille geworden, Ich schlage die Augen nicht auf.

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Auf einmal faßt die Rosenpflückerin Die volle Knospe seines Lebensgliedes, und an dem Schreck des Unterschiedes schwinden die linden Gärten in ihr hin.

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