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26202 Sprüche gefunden

Die Lieb ist dreierlei: Liebe, ein Herzensband; Lieb' eine Heuchelei, Und Lieb' ein Todesbrand.

Rückert (Übers.), Hamâsa oder die ältesten arabischen Volkslieder, gesammelt von Abu Temmâm, übersetzt und erläutert von Friedrich Rückert, 2 Bde., 1846

Lenz ist's, der die Knospen schwellet, Aber Liebe schwellt die Herzen.

Altmann, Runen finnischer Volkspoesie, gesammelt und übersetzt von Dr. Julius Altmann, Leipzig 1856

Die Liebe gleicht dem April: Bald Frost, bald fröhliche Strahlen, Bald Blüten in Herzen und Talen, Bald stürmisch und bald still, Bald heimliches Ringen und Dehnen, Bald Wolken, Regen und Tränen – Im ewigen Schwanken und Sehnen Wer weiß, was werden will!

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Erstes Buch. Lieder als Intermezzo, 8.

Bei der Liebe wie beim Haß haben wir den Anfang wohl in der Hand ... nie aber das Ende.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Ich eile hin, und ewig flieht dem Blicke Ich eile hin, und ewig flieht dem Blicke Des Lebens Spiegel fort in wilder Flut, Die Sehnsucht in die Ferne nimmer ruht, Und weinend schaut Erinnerung zurücke Da blickt aus einer Blume neu Geschicke. Zwei blaue Kelche voll von Liebesglut Erwecken in dem Flüchtling neuen Mut; Daß er das Leben wieder jung erblicke. Es hat der Sinn die Aussicht wiederfunden, Er sieht im klaren Strome abgespiegelt, Des Wechsel-Lebens zwiefach-lieblich Bild, Die Fläche ruht und schwillt in tiefen Stunden, Wenn Leidenschaft die Trunkenheit entzügelt, Und Liebe sich dem Strome nackt enthüllt.

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Ein Glockenruf verhallt nach wenig Schlägen, Ein Liebestraum, ach! viel zu bald vergeht: Doch Luft und Herzen zitternd noch sich regen, Wenn Klang und Liebe lange schon verweht.

Oertzen, Gedichte

Wohl darf die Liebe werben um die Liebe.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3. Akt, 4. Auftritt, Max

Elend bin ich, warum ist Liebe nicht heilbar durch Kräuter!

Ovid, Heroides, auch Epistulae Heroidum (Heldinnen bzw. Briefe von Heldinnen), fiktive Liebesbriefe berühmter Frauen der Sage, die Briefe werden Ovid zugeschrieben, seine Autorschaft wird aber bezweifelt

Jupiter schalt den Amor: "Ich will die Pfeile dir nehmen!" "Donnerer", sprach der, "und ich mache dich wieder zum Schwan!"

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Wenn nie dein Mund auch das Geheimnis bricht, Zweihundert Schleier hüllen Liebe nicht!

Dschami, Der Frühlingsgarten (Bahāristān). Fünfter Garten. Übersetzt von Ottokar Maria Freiherr von Schlechta-Wssehrd, 1846

Ein Haar vom geliebten Menschen zieht stärker als vier Ochsen.

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Das Flüchtige. Geld in des Armen Hand, und Geduld in des Liebenden Seele, Und das Wasser im Sieb’ eilet und fliehet davon.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Drittes Buch

Den Grad der Liebe kann man nur dort bestimmen, wo dieser ein sehr geringer ist.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Liebe ist ein Kind der Ewigkeit. Sie verwischt die Erinnerung an den Anfang und nimmt die Angst vor dem Ende.

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Je glühender das Herz, desto verhüllter die Liebe!

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Liebe ist - Verstehen.

Dahn, Frigga's Ja. Erzählung, 1888

Man sagt, die Liebe sei blind; allein in den meisten Fällen schließt sie freiwillig die Augen, denn sie weiß, daß sie an der Erkenntnis sterben müßte, und gegen die Vernichtung kämpft sie verzweifelter noch, als das Leben.

Marlitt, Goldelse. Roman, 1866

Wo noch Liebe ist, da kann alles wieder gut werden.

Eckstein, Der Leuchtturm von Livorno, 1871

Ein Weib, das zum erstenmal wahrhaft liebt, wird zur Jungfrau – sei sie sechzehn oder dreißig Jahre alt.

Hillern, Ein Arzt der Seele, 4 Bde., 1869

Liebe ist Treue, Treue gegen den Einzigen, der unser Herz erfüllt! Da gibt's kein Schwanken, kein Wanken und Feilschen; und dies beseligende Gefühl eines erreichbaren Besitzes trägt uns über alle Schranken hinweg.

Gottschall, Die Tochter Rübezahls, 1890

April ist dir im Aug', der Liebe Lenz, Und Tränen sind der Regen, die ihn künden.

Shakespeare, Antonius und Cleopatra, Erstdruck 1623