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26202 Sprüche gefunden
Die Liebe übersteigt immer den Glauben an sie. Die alltäglichen Worte: wenn du wüßtest, wie ich dich liebe! haben eine tiefe und unendliche Wahrheit.
Die Liebe? … ihr flücht'ger Genuß ist der Mühe nicht wert, Und ewig lieben ist unmöglich. Im Herzen wird bald jede Spur des Vergangnen verzehrt, Und Freude, wie Gram, ist hier kleinlich und kläglich.
Liebe und Tod Die Liebe schritt, als voll das Mondlicht schien, Des Paradieses Thymianflur entlang Und spähte hell umher auf ihrem Gang. Da sah sie plötzlich unterm Eibenbaum Alleine wandelnd, redend wie ein Traum, Den Tod; zum ersten Male sah sie ihn. Flieh, sprach der Tod; denn dieser Pfad ist mein! Die Liebe weint' und wandte sich, zu fliehn; Doch scheidend sprach sie: Diese Stund ist dein; Du bist des Lebens Schatten; wie der Baum Im Sonnenlicht beschattet rings die Matten, So wirft im lichtbestrahlten Weltenraum Das große Leben rings des Todes Schatten; Der Schatten schwindet mit des Baumes Fall, Ich aber herrsche ewig ob dem All.
Das Glück des Menschenherzens ist das Licht, das weder Ozean noch die Weltteile alle jemals gesehen: die menschliche Liebe.
Selig, wer eines im Leben erfährt, Daß sich die Liebe im Leiden bewährt.
So viel, wie ›jemand‹ von den Augen hält, So frevelnd oder rein er's nimmt mit Liebe, So viel auch hält er von der Ehre oder – So wenig, und so ist auch er geehrt! Wer sich nicht achtet, ehrt die Frauen nicht, Wer nicht die Frauen ehrt, kennt er die Liebe? Wer nicht die Liebe kennt, kennt er die Ehre? Wer nicht die Ehre kennt, was hat der noch?
Wenn die Liebe erkaltet, wächst die Abneigung, je mehr man geliebt wird.
Nach einer Erkenntnis können wir wohl streben, aber sie erreichen ist uns versagt. Voll besitzen können wir aber eins: die Liebe.
Und kann die Frau wohl anders als im Herzen Des Mannes, den sie liebt, die Heimath finden? Wo ihre Freudenklänge, ihre Schmerzen, Im trauten Echo enger sie verbinden? Ein reinlich Stübchen, helle Fensterscheiben, Dort hinter Blumen lauschen voller Lust, Und ängstlich schauen, sollt' er lange bleiben, Dann, wenn er heimkehrt, eilen an die Brust, Mit Hochentzücken Aug' in Auge schauen, Ist das nicht Heimathlust – Ihr lieben Frauen?
Ein Heiratsvermittler: "Liebe? … So nennen viele das leidenschaftliche Verlangen nach lebenslänglicher Versorgung."
Leid der Liebe Das Leid ist unsrer Liebe Erdenpflicht, Die Wonne aber ihre Himmelfahrt. Kennst du dies Golgatha und Ostern nicht? Hat Gott je deiner Liebe Leid erspart? Wenn ja – dann sahst du nie ihr Gottgesicht, Erlebtest nie die tiefe Seligkeit. Das alte Wort ist wahr: "Durch Nacht zum Licht!" Die Liebe leidet und liebt selbst ihr Leid.
Ein Frauenherz und eine Festung sind sich auch darin ähnlich, daß man beide erst kennen lernt, nachdem man sie erobert.
In Liebesdingen kann jede Frau schneller hören, als der Mann zu sprechen vermag.
Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich; doch die, die ich liebe, die liebt mich nicht.
Die Liebe, diese Himmelsblume, ist immer noch nicht heimisch geworden auf Erden; sie hat immer noch nicht, wie in ihrer Heimat, unzerreißbare Wurzeln geschlagen.
Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist?
Ein Mann kann durch vieles glücklich werden, die Frau nur durch Liebe.
Wer Liebe sucht, findet sie nicht, sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten.
O Stunde seliger Vereinung, Wo du erschienst mit holdem Gruß, Gleich einer flüchtigen Erscheinung, Der reinsten Schönheit Genius! In hoffnungslosen Sehnsuchtqualen, In dieses Lebens Wogenprall, Sah ich dein Engelsauge strahlen Und hörte deiner Stimme Schall. Es schwanden Jahre. Meine Qualen Begrub des Lebens Wogenschwall, Und deiner Engelsaugen Strahlen Vergaß ich, deiner Stimme Schall! Verbannt, in düstrem, dumpfem Sehnen Floß träg und kalt dahin mein Blut – Ach, ohne Gottheit, Leben, Thränen, Begeisterung und Liebesglut! Da schlug die Stunde der Vereinung Und du erschienst mit holdem Gruß, Gleich einer flüchtigen Erscheinung, Der reinsten Schönheit Genius. Nun schlägt mein Herz in trunknem Sehnen Und feurig schießt dahin mein Blut – Mich rufen Gottheit, Leben, Thränen, Begeisterung und Liebesglut!
Aber jedes Glücksschloß, das sich erhebt, hat in dem Grunde, auf dem es ruht, Sand, und der Sand sammelt sich und rinnt unter den Mauern fort, langsam vielleicht, unmerklich, aber er rinnt und rinnt, Korn auf Korn. Und die Liebe? Auch sie ist kein Fels, wie gern wir es auch glauben möchten.