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26202 Sprüche gefunden

Ist also das Leben trotz überwiegender Unlust ein relatives Gut? warum sonst Todesfurcht?

Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)

Das Leben ist ein andauerndes Staunen über das Wunder, zu leben.

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Königslied Darfst das Leben mit Würde ertragen, nur die Kleinlichen macht es klein; Bettler können dir Bruder sagen, und du kannst doch ein König sein. Ob dir der Stirne göttliches Schweigen auch kein rotgoldener Reif unterbrach, - Kinder werden sich vor dir neigen, selige Schwärmer staunen dir nach. Tage weben aus leuchtender Sonne dir deinen Purpur und Hermelin, und, in den Händen Wehmut und Wonne, liegen die Nächte vor dir auf den Knien ...

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Traumgekrönt, 1896

In der Materie waltet ewiges tägliches Werden, aus Nichtsein erwächst zunächst nur Werden.

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Leben ist verhindertes Sterben.

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Trost Bald denke ich, welch böse Zeit, das Ende wahrlich ist nicht weit; Bald denke ich: Laß es geschehn, ist es genug, wird's besser gehn. Doch mach ich einen frohen Gang, tönt wie ein Lied der Vögel Sang, vernehm ich in mir eine Stimm': »Getrost, es ist ja nicht so schlimm!«

Hebel, J. P., Gedichte

Wir sind hier zu lernen, was Leben ist.

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Wie der Mensch drauflos lebt, als ob kein Tod wäre, so kann er sich eigentlich nichts als endlich und nur das Unendliche wirklich vorstellen. Denn wenn er sich vorstellt, alle Menschen und Planeten fänden ein zeitliches Ende, so wird er doch nie glauben, damit sei das All zu Ende.

Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)

Leben heißt arbeiten.

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Und je freier man atmet, je mehr lebt man.

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Im Buche des Lebens hat fast jedes Blatt einen Trauerrand.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Das fremde Leben, das der Mensch anerkennt und gelten läßt, das nährt sein eigenes Leben.

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Er war dem Tod so knapp entkommen, daß das, was ihm vom Leben übrigblieb, unsäglich kostbar für ihn war.

Lawrence, Lady Chatterleys Liebhaber, auch: Lady Chatterley und ihr Liebhaber (Lady Chatterley’s Lover), 1928

Wer des Lebens Bedingungen versteht, der wird sich nicht abmühen um Dinge, die für das Leben überflüssig sind.

Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland, übersetzt von Richard Wilhelm 1912. 2. Exoterisches. Buch XIX. 1. Das Leben

Würde man uns das zu durchlaufende Leben detailliert beschreiben, wir würden davor schaudern.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Das geistige Leben bedarf eines behaglichen Heims und einer schmackhaften Küche.

Lawrence, Lady Chatterleys Liebhaber, auch: Lady Chatterley und ihr Liebhaber (Lady Chatterley’s Lover), 1928

Während ich aufmerksamer hierüber nachdenke, wird mir ganz klar, daß ich nie durch sichere Merkmale den Schlaf vom Wachen unterscheiden kann [...].

Descartes, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (Meditationes de Prima Philosophia), 1641

Wenn wir die Bilanz unseres Lebens ziehen, dann müssen wir im Soll und Haben viel durchstreichen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Das Schlimme am Leben ist, dass es so viele schöne Frauen gibt und so wenig Zeit.

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Entsetze dich nicht! Es läutert sich alles Natürliche, und überall windet die Blüte des Lebens freier und freier vom gröbern Stoffe sich los.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

An einen berühmten Mann Dir ist so vieles gelungen, Wonach ich im Leben gestrebt; Du hat das Schicksal bezwungen, Vor dem so mancher erbebt. Mein Name ist lange verklungen, Wenn deiner in Ehren noch lebt. – Und doch hab' ich Bessres errungen: Ich habe ein Leben gelebt.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927