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26202 Sprüche gefunden

Die Freundschaft leuchtet wie der stille Mond Am Firmament, eh' sich die Sonne zeigt; Doch gleich erblaßt sie vor dem Strahl der Liebe.

Lynar, Die Mediceer, 1842. 1. Akt, 5. Scene

Tiefe Freundschaft entsteht meist erst mit gemeinsam durchlebten Tiefen.

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Weheschrei Ich kann nicht mehr! Kann nicht mehr ringen Mit mir, mit Schicksal, Gott und Welt. Dies totgequälte Herz will springen: Zu stark die Sturmflut, die es schwellt. O hätt' ich einen Freund! nur einen! Er sollte mir ja helfen nicht: Möcht' nur an einem Herzen weinen Noch einmal, eh' das meine bricht.

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Gewaltsam läßt sich ein Freund weder gewinnen noch halten, dagegen machen ihn Güte und liebesvolles Wesen zugänglich und anhänglich.

Xenophon, Memorabilien: Erinnerungen an Sokrates, entstanden nach 371 v. Chr

Aus der Tatsache, dass die nordamerikanischen Indianer kein schriftliches Alphabet besaßen, sollte man nicht den voreiligen Schluss ziehen, dass sie eine primitive Sprache pflegten. Im Gegenteil: Der Wortschatz vieler Indianerstämme war mindestens ebenso reich wie der ihrer französischen oder englischen Gegner, zumindest aber sehr viel bildhafter. Wie kühl und distanziert klingt doch das Wort »Freundschaft« neben dem indianischen Ausdruck: "Einer, der meine Sorgen auf seinem Rücken trägt."

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Wenn es Dir schlecht geht, ist der beste Freund besser als jede Medizin der Welt.

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Bekannte Bahn und alte Freunde sind die besten.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Liebe bricht herein wie Wetterblitzen, Die Freundschaft kommt wie dämmernd Mondenlicht; Die Liebe will erwerben und besitzen, Die Freundschaft opfert, doch sie fordert nicht.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Erstes Buch. Lübeck und Bonn. Aus: Die beiden Engel

Hält's der Jäger mit dem Fuchse, ist's unmöglich, ihn zu fangen.

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Möge Gott deinen Lebensunterhalt nicht verringern und auch die Gesellschaft deiner Freunde nicht.

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Sextus, ich wollte dein Freund sein! Doch, Sextus, du wünschtest Bewunderung. Gut, so sei denn bestaunt! Aber die Freundschaft ist hin.

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Freunde sind Menschen, die deine Vergangenheit akzeptieren, dich in der Gegenwart mögen, und in der Zukunft bei dir stehen.

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Dieweil der Fleischtopf sieden tut, solange währt die Freundschaft gut.

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Es sind die harten Freunde, die uns schleifen. Sogar dem Unrecht lege Fragen vor. Wer nimmer fragt, merkt nicht, was er verlor. Vom andern aus lerne die Welt begreifen.

Ringelnatz, J., Gedichte. Kinder-Verwirr-Buch, 1931. Aus: Vom andern aus lerne die Welt begreifen

Ein Freund ist des andern Spiegel.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Falsche Freunde laufen mit den Hasen und jagen mit den Hunden.

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Freunde mit dem Mund Einer auf ein Pfund; Freunde in der Not Tausend auf ein Lot.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Seinem Freunde soll man Freund sein: ihm und seinen Freunden.

Afzelius, Volkssagen und Volkslieder aus Schwedens älterer und neuerer Zeit, übersetzt von F. H. Ungewitter, 3 Bde., 1842. Hávamál

Wer seinen Freund betrügt, betrügt sich selbst.

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Geh nicht vor mir her! Ich will keinen Anführer und vielleicht würde ich dir nicht folgen. Geh nicht hinter mir her! Ich will keinen Bewunderer und ich könnte dich verlieren. Geh neben mir! Ich will einen wirklichen Freund.

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Wenn du erfahren willst, wer deine Freunde sind, geh ins Gefängnis.

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